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In eigener Sache

Aufgrund von Urlaub und Umzug, bleibt unser Büro bis zum 05. September 2016 geschlossen.

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Unseren Freunden, Geschäftspartnern und Kunden, wünschen wir bis dahin noch einen schönen Spätsommer.

Neue Projekte dann ab Oktober !

Von Sonja „Schwessi“ Schwabe

Mitten im Schwarzwald: Ein Abend in Klosterruinen, eine Panikparty für Hermann Hesse, eine Familienfeier zum Tourneeabschluss – und ein Fest für den Frieden.

Das Hermann-Hesse-Festival 2016 ist eröffnet: Der erste auf der Bühne im Klosterhof Hirsau ist der großartige Joachim Krol. Er liest „Der Dichter“ von Hermann Hesse so aus vollstem Herzen, als wäre er selbst der Verfasser dieser Zeilen. Etwas Magisches begleitet diesen Abend, hängt in der Ruinenkulisse der highligen Klosteranlagen, die heute ein weiteres Mal von Udo Lindenberg durchstreift werden: „Suchende, erkenntnisreiche, erleuchtende Wanderungen auf den Spuren meines großen Seelenbruders Hermann Hesse, von Calw bis Montagnola.. immer auf dem Weg zur highligen Individualität, politisch sensibel, über alle Grenzen gucken, und die große Sehnsucht, Frieden für alle Menschen auf diesem Planeten, das hat uns schon immer tief verbunden.“

Das zehnjährige Jubiläum seiner Stiftung, die diese Connection lebendig in die Zukunft tragen will, wird heute zelebriert. Und weil Udo immer lustig wird, wenn es besonders ernst und feierlich zugeht, trällert er erstmal spontan eine A cappella Version von „Nonnen – sie wohnen in Klostern, Nonnen – und das nicht nur zu Ostern …“ usw., zur großen Erheiterung des Publikums.

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Panikpreisträger KRAUS ballert direkt die gute Laune Kanone raus, singen von Plan A, B, C, D und E – und „ich war gestern schon wieder erst heute im Bett“ – alles steigt sofort ein und feiert mit, und es ist sofort klar, warum die Jury diese Jungs ausgewählt hat.

Moderator Arno Köster berichtet von den neuen Projekten der Udo Lindenberg Stiftung, für die ein Teil des Eintrittsgeldes verwendet wird: „Wasser ist ein Menschenrecht, Wasser gehört nicht in die Hände von Konzernen!“ und freut sich über insgesamt 6666,- Euro, die dem Afrika-Projekt der Udo Lindenberg Stiftung zufließen, um sanitäre Anlagen für die neue Schule in Voi bauen zu können.

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Foto: © Tine Acke. Die Panikpreisträger 2016

Panik-Viewing for free

Binnen weniger Minuten waren die Karten für das Udo Lindenberg Konzert in der Gronauer Bürgerhalle am 27. Juli komplett ausverkauft. Doch seitens der Organisatoren heißt es nun „Keine Panik“! Für eingefleischte Lindianer gibt es ein kostenloses Trostpflaster.

Insbesondere auf den Wunsch von Udo Lindenberg, und nach einigen Gesprächen mit der Stadt Gronau und der Volksbank Gronau-Ahaus eG, wird es zeitgleich zum ausverkauften Konzert in der Bürgerhalle ein kostenloses Public Viewing in unmittelbarer Nähe auf dem Bürgerhallengelände geben! So haben weitere  3.200 Fans die Möglichkeit, Udo Lindenberg live zu erleben.

Bürgermeisterin Sonja Jürgens ist froh, dass noch mehr Gronauer Bürger und Lindenberg-Fans hautnah dabei sein können: „Neben dem großzügigen Sponsoring der Volksbank Gronau-Ahaus eG, freuen wir uns sehr über die zusätzliche Unterstützung durch Udo Lindenberg und seiner Konzertagentur Think Big! Nur dadurch ist es uns möglich, die Veranstaltung kostenlos für alle Besucher anzubieten.“

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Der für das zusätzliche Freiluftereignis betriebene technische Aufwand ist immens. Neben einer 28qm großen LED-Videowand werden eine ausgefeilte Tontechnik, professionelle Bildregie und mehrere Kameras das Livestream-Konzert zu einem besonderen Erlebnis machen.

Frank Overkamp, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Gronau-Ahaus eG freut sich „dieses einmalige Event als Partner begleiten zu dürfen. Wir haben diese Chance sofort ergriffen. Wir machen das sehr gerne, denn so haben jetzt noch viel mehr Menschen die Chance, live bei Udos Heimspiel dabei zu sein.“

Das Public Viewing am 27. Juli 2016 beginnt um 20.00 Uhr, Einlass ist um 18.30 Uhr. Der freie Einlass wird nach vorhandenen Kapazitäten auf dem Veranstaltungsplatz geregelt.

Quelle: PM Stadt Gronau. Foto: FB Sonja Jürgens

Udo Lindenberg beendete mit zwei Abschlusskonzerten seine „Keine Panik!“-Tour 2016 vor zusammen mehr als 70.000 Zuschauern in der Leipziger Red Bull-Arena.

Insgesamt haben laut Angaben des Veranstalters Think Big mehr als 600.000 Fans die über drei Jahre verteilten Stadionkonzerte des Rockstars gesehen. Lindenberg trat dabei mit Gästen wie Jan Delay, Bryan Adams, Stefanie Heinzmann, Stefan Raab, Gentleman, Eric Burdon, Marius Müller-Westernhagen, Peter Maffay oder Helge Schneider bei den jeweils rund dreistündigen Konzerten auf.

Allein in diesem Jahr arbeiteten mehr als 300 Menschen an dem Zustandekommen der von den ARD Pop-Wellen SWR3, MDR Jump, WDR2, HR1, Bayern1 und NDR2 präsentierten Konzerte.

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Udo Lindenberg spielte alte Hits und stellte sein Ende April bei DolceRita/Warner Music erschienenes Album „Stärker als die Zeit“, welches den ersten Platz der offiziellen Deutschen Charts erreichte, vor.

„Die Paniktour ist vorbei und das Ende einer Ära fällt einem immer schwer – auch wenn im selben Augenblick eine neue anbricht“, resümiert Udo Lindenberg. „Wenn es mir gelungen ist, in diesen drei Jahren Menschen glücklich zu machen, dann war es umgekehrt ebenso – die Fans haben mich mit ihrer Begeisterung, mit ihrem Jubel, mit ihrer unglaublichen Empathie durch ein El Dorado getragen, das ich niemals vergessen werde. Ich danke allen für das Herzblut, das sie gegeben haben und die Power. Mille Grazie für die geilen Zeiten.“

Quelle: Offizielle PM THINK BIG GmbH. Foto Tine Acke.

Lindenberg auf 1 !

Nach Seegang im Chartsturm: Lindenberg auf Platz 1

(dpa) Knapp eine Woche lang war Rockstar Udo Lindenberg mit Panikorchester und -familie, Musikerkollegen und rund 2500 Fans auf einem Kreuzfahrtschiff unterwegs.

Gerade hat der 69-Jährige die vierte Ausgabe seiner „Rockliner“-Touren im Hafen von Palma de Mallorca beendet, da bringen ihm extra eingeflogene Verantwortliche der Offiziellen Deutschen Charts noch schnell eine heiß begehrte Trophäe an Bord: Mit seinem vor einer Woche veröffentlichten Werk „Stärker als die Zeit“ hat es der Deutschrock-Pionier auf Anhieb wieder ganz nach oben an die Chartspitze geschafft – das dritte Nummer-eins-Album für ihn in Folge und in seiner Karriere überhaupt.

„Ich wunder‘ mich, dass ich überhaupt noch stehe – so umwerfend wie das alles ist“, sagte Lindenberg schon bevor er die Trophäe bekam. „Echt überwältigend, dieser ganze Zuspruch, diese Liebeserklärungen. Das macht mich sehr happy.“ Als der selbsternannte Panikrocker, der am 17. Mai 70 Jahre alt wird, 2008 mit „Stark wie Zwei“ zum Comeback antrat, eroberte er die Albumspitze zum ersten Mal in seiner Jahrzehnte langen Laufbahn. Drei Jahre später stieg der Hamburger Hotel-Dauergast mit „MTV Unplugged – Live aus dem Hotel Atlantic“ ebenfalls sofort auf der Eins ein.

Mit seinem 36. Studioalbum schubste er nun die Schlagerkönigin Andrea Berg vom Thron.

Einen „Plan B“ habe er nie gehabt, singt Lindenberg im gleichnamigen neuen Song. Dafür geht „Plan P“ mit P wie Panik offensichtlich wieder auf. Just an dem Tag, an dem er die Platte an den Start brachte, tauschte er „Atlantic“ gegen Atlantik. Die Panik-Maschinerie lief bereits auf Hochtouren, da warf die „Mein Schiff 3“ von TUI Cruises für den Rockstar die Maschinen an. Die vierte „Rockliner“-Tour führte knapp eine Woche lang von Málaga über Lissabon, Gibraltar und Ibiza nach Mallorca. Kreuzfahrttage der etwas anderen Art auf Mittelmeer und Atlantik, panische Zeiten zwischen Bug und Heck mit Lindenberg-Songs zum Frühstück wie zum Feiern.

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An drei Abenden rockte der Musiker das Bordtheater mit seiner Show, mit der er bald wieder Stadien und Hallen füllen will. „Udo hat alles gegeben“, sagte TUI-Cruises-Geschäftsführerin Wybcke Meier. „Er hat nicht nur auf der Bühne eine tolle Performance abgeliefert, sondern hatte tatsächlich auch die Nähe zu den Gästen an Bord.“ Es gab Workshops und Jamsessions, auch Sängerinnen wie Stefanie Heinzmann und Deine Cousine waren mitgereist. „Die Energie auf solchen Reisen ist natürlich etwas anders, man merkt, dass die Gäste alle einen gemeinsamen Nenner haben“, sagte Meier. Gesehen hat man es überall: Udo-Doubles und einfache Hutträger, Fans in Jacken und Shirts mit Panik-Parolen.

Solche Themenreisen bis hin zur Yoga-Kreuzfahrt lockten auch Passagiere an Bord, die sich sonst nicht für Schiffstouren interessierten, erklärte die Geschäftsführerin, die bis 2020 mit einem Anstieg auf rund drei Millionen Reisenden aus dem deutschen Kreuzfahrtmarkt insgesamt rechnet. Zum Vergleich: „Im vergangenen Jahr gab es knapp 1,8 Millionen Kreuzfahrtgäste aus dem deutschen Markt, Mitte der 90er Jahre gerade mal 300 000.“ An Musik-Themen könnte sie sich neben den „Rockliner“- und „Full Metal“-Fahrten auch Funk und Soul vorstellen. Auf der „Mein Schiff 3“ überließ die Panik-Crew den Philharmonikern aus Wien in Palma die Kabinen.

Neuen Nachschub an Eierlikör muss Chefkoch Karsten Stumpf vorerst aber wohl nicht wieder in großen Mengen auf dem Schiff anrühren. Von Lindenbergs Lieblingslikör waren vor Reisestart rund 720 Liter in Flaschen geladen worden – zu wenig für die Fans in Feierlaune, Stumpfs Crew mixte Eigelb, Vanille, Puderzucker, Sahne und Rum in großen Töpfen selbst.

Als „Feierlikör“ dürfte der gelbe „Gurgel-Stoff fürs Goldkehlchen“ (Lindenberg) bei dem Rockstar und seinen Fans auch in der nächsten Zeit eingeschenkt werden: Kurz nach dem 70. Geburtstag beginnen am 20. Mai die nächsten Stadien- und Hallenkonzerte als Abschluss einer „Tour-Trilogie“ – noch ein Triple nach dem dritten Nummer-eins-Album.

Text: Dorit Kock. Foto: (ak) Udo und die Zarin vor der Mein Schiff 3

IMG_6497Sechs Bands stehen im Finale des Panikpreises der Udo Lindenberg Stiftung. Die Jury wählte nach langer Diskussion Niklas Bastian aus Gundelfingen, Cato Janko aus Regensburg, Planetarium aus Köln, Kraus aus Hamburg und Sarah Lesch aus Augsburg. Sie werden nun am 9. Juli 2016 an der Popakademie in Mannheim live vor der Jury die drei Gewinner ausspielen.

Den Sonderpreis der Sparkasse Pforzheim Calw für die beste Hermann Hesse Vertonung bekommt in diesem Jahr Me & La Vie aus Österreich.  Auch sie wird zur Live-Audition nach Mannheim eingeladen, da sie die Jury stimmlich auch mit ihren anderen eingereichten Songs überzeugt hat.

2016 findet der Panikpreis bereits zum fünften Mal statt und die Udo Lindenberg Stiftung besteht zehn Jahre. Erstmals hatte der Wettbewerb im neuen Modus stattgefunden. Die drei Gewinner werden gemeinsam mit Udo Lindenberg und dem Panikorchester am 30. Juli 2016 beim Hermann Hesse Festival im Kloster Hirnau bei Calw auf der Bühne. Der Abend ist bereits seit Wochen ausverkauft.

Kenia 2016 in Bildern

Bei unserem diesjährigen Besuch für die Udo Lindenberg Stiftung in Kenia stand das Thema Wasserversorgung im Vordergrund. In Voi haben wir für ein Projekt in „New White House Academy“ die Infrastruktur der Region recherchiert. Erstmals nach zwei Jahren, kam Karun Koernig, Head of Operation unseres Projektes „Wasser für Bombolulu“ nach Kenia. Nach zwei Tagen Voi, besuchte er in Mombasa die beiden Wasserstationen in „Ziwa la N´Gombe“ und „St. Joseph House of Hope.

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Eine Fotodokumentation des Besuchs, finden Sie hier.