Udo-Lindenberg-Stiftung sammelt Gelder für Waisenhaus in Tansania

Die Udo-Lindenberg-Stiftung unterstützt in diesem Jahr das Good Hope Centre in Tansania. Von jeder verkauften Eintrittskarte für das Hermann-Hesse-Festival am 12. Juli 2008 in Calw, wird ein Euro für den Bau eines Waisenhauses gespendet. Hinter dem Projekt steckt der privat gegründete „Förderverein Good Hope Centre e.V.“, der in den letzten Jahren konkret vor Ort helfen konnte.

Als Ingeborg Hoffmann mit ihren Töchtern Susanne und Astrid im November 2005 durch die Seringeti (Tansania) reist, trifft sie auf Pfarrer Elisanto Pallangyo. Er lebte mit 43 Waisenkindern im Alter zwischen 3 und 15 Jahren unter ärmsten Bedingungen in einem kleinen Gebäude mit zwei Schlafräumen, ganz ohne staatliche Unterstützung. Die Familie beschließt zu helfen und mobilisiert Freunde. Bis Januar 2007 können Gelder für den Bau eines Waisenhauses, inklusive Einrichtung gesammelt und weitergeleitet werden. Ein Wohn- und ein kleines Ausbildungsgebäude entstehen. Im Mai 2007 gründet sich der Förderverein des Good Hope Centre in Halle/Westfalen.

Ein Jahr später ist man erheblich weiter. Dank prominenter Unterstützung von Ex-Nationaltorwart Uli Stein, Udo Lindenberg und Peter Maffay, können nachhaltige Spendenaktionen durchgeführt werden. Anfang 2008 wird die Idee geboren, eine eigene Einrichtung für Waisen- und Straßenkinder zu bauen. Ausbildungsstätten und Waisenhäuser sollen entstehen. „Good Hope e.V.“ steht kurz vor dem Erwerb eines geeigneten Grundstücks in Tansania und verhandelt bereits mit Behörden und Architekten. 80 Kinder sollen dann auf rund 25.000 qm leben. Gemüseanbau, Tierhaltung und Brunnen machen die Kinder und ihre Betreuer zu autarken Selbstversorgern.

Insgesamt werden für den Bau der Einrichtung rund € 250.000,00 benötigt. Partner vor Ort sorgen dafür, dass alle Spendengelder auch ankommen. Die von der Udo-Lindenberg-Stiftung weitergeleiteten Gelder, werden zu 100 Prozent für den Ausbau des Waisenhauses verwendet.

Tansania gehört zu den ärmsten Ländern der Erde. Am meisten davon betroffen sind Kinder. Sie haben keine oder nur unzureichende Schulausbildung, häufig keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser oder nicht ausreichend zu essen. Viele haben aufgrund von HIV-Erkrankungen ihre Eltern verloren und müssen arbeiten oder sich um jüngere Geschwister kümmern. Hinzu kommen unzureichende medizinische Versorgung, Obdachlosigkeit und eine hohe Malaria-Sterblichkeitsrate.

Der „Förderverein Good Hope Centre e.V.“ wird sich am 12. Juli 2008 im Rahmen des Hermann-Hesse-Festivals in Calw vorstellen. Bei diesem Konzert von Udo Lindenberg & Panikorchester findet der Endausscheid des „Panikpreis“ statt. Sechs Nachwuchsbands haben sich für das Finale qualifiziert und stellen sich ab 17:30 Uhr dem Votum einer hochkarätigen Jury. Anschließend treten Udo Lindenberg & das Panikorchester auf. Dabei gibt es – neben vielen Hits – erstmals einige Songs aus dem aktuellen Album „Stark wie Zwei“ live zu hören. Im Rahmen dieses Konzertes werden die diesjährigen Panikpreisträger bekannt gegeben. Die Gewinnerband stellt sich anschließend mit eigenen Songs vor. Karten gibt es noch im Vorverkauf.

Neben der Förderung des Nachwuchs durch Wettbewerbe und Preise unterstützt die Udo Lindenberg Stiftung im Geiste des Stifters und Hermann Hesse nationale und internationale kulturpolitische Aktivitäten und bringt weltweit Kulturarbeit mit humanitären und sozialen Hilfsprojekten zusammen.

Text: ak. Quelle: Pressemitteilung der Udo-Lindenberg-Stiftung. Grafik: Website „Good Hope Centre e.V.“

Weitere Informationen:

Good Hope Centre

Udo Lindenberg Stiftung

Finalisten Panikpreis

Calw rockt !

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