Journalisten in Krisengebieten

„Sie glauben, sich zwischen den Fronten bewegen zu können. Doch dann sagt ihnen niemand, wenn sie aufpassen müssen. Man braucht immer Leute aus der Region. Aber man muss darauf achten, dass man nicht die potenziellen Entführer im Auto hat, sondern die Bodyguards des Stammesführers. Ein guter Freund von mir hat im Irak am Strassenrand angehalten und wollte sich erleichtern. Eine Mine sprengte ihn in die Luft. In früheren Kampfgebieten darf man die Strasse nicht verlassen. Das müssen Sie verinnerlicht haben. (…)

Journalisten in Krisengebieten würde ich mit Tunnelbauern oder Fernfahrern vergleichen. Man trägt ein höheres Risiko als ein Postbeamter. Aber das Risiko ist beherrschbar.“

Der Journalist Ulrich Tilgner über klassische Fehler unerfahrener Kollegen in Krisengebieten. Mehr dazu im Interview mit dem Tages-Anzeiger.

Quelle: Tages-Anzeiger Online/Newsnetz, Zürich

Siehe auch hier

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