Exit vorerst gerettet

Das Neonazi-Aussteiger-Projekt „Exit“ ist vorerst gerettet. Das berichtet stern.de. Nachdem Leser des stern und das Münchener Unternehmen Bavaria Industriekapital in den vergangenen Wochen und Monaten mehr als 100.000 Euro für den Erhalt der Initiative gespendet hatten, haben nun auch Berliner Politiker eine kurzfristige Lösung gefunden. Das vom Innenministerium finanzierte „Bündnis für Demokratie und Toleranz“ soll sofort 80.000 Euro „Nothilfe“ zur Verfügung stellen, um die Arbeit der Initiative für die kommenden Monate zu stützen. Ab April kann „Exit“ laut stern.de voraussichtlich aus Mitteln des Arbeitsministerium weiter gefördert werden.

mut-logo-72-dpi-a4-rgb„Exit“ war 2000 vom Berliner Kriminologen Bernd Wagner, einem der proifiliertesten Kenner der rechtsextremistischen Szene, mit Hilfe der stern-Aktion „Mut gegen rechte Gewalt“ gegründet worden. Auch Künstler wie Udo Lindenberg, Xavier Naidoo und Peter Maffay hatten sich für die Initiative stark gemacht und allein mit ihrer „Rock gegen rechte Gewalt„-Tournee 250.000 Euro für das Projekt eingespielt.

In den vergangenen Monaten stand „Exit“ vor dem Aus, nachdem die Förderung aus dem Bundesarbeitsministerium im Oktober 2008 ausgelaufen war.

Quelle: ad-hoc-news.de. Originaltext: Gruner+Jahr, stern.de.

Der Bericht von Uli Hauser: hier

Digitale Pressemappe: hier

Pressekontakt:

Nachrichtenredaktion stern/stern.de

Dirk Benninghoff – Telefon: 040-3703-7290  benninghoff.dirk@stern.de

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