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Archive for März 2009

Es schepperte mächtig in der taz.de-Kommentarspalte, als Rudolf Walthe am vergangenen Freitag eine scharfe Kritik an Googles Buchsuchmaschine und der kostenlosen Verfügbarmachung wissenschaftlicher Texte im Internet veröffentlichte. Auch taz-intern ging die Debatte hoch her, sahen die Onliner doch eher die Vorteile von „Open Access“, während altgediente Print-Vertreter wie Zeit-Herausgeber Michael Naumann und taz-Chefredakteurin Bascha Mika sogar einen Aufruf deutscher Autoren und Verleger unterzeichneten, der sich massiv gegen die von Walther als „Open Enteignung“ titulierte Bewegung wendet.

Worum geht es? Die akademische Landschaft ist derzeit massiv im Umbruch. Wurden Fachartikel einst in entsprechenden Printjournalen veröffentlicht, geht der Trend rasant ins Digitale. Dort treffen geschlossene und offene Welten aufeinander. Auf der einen Seite stehen Wissenschaftsverlage, die online mit dem gleichen Geschäftsmodell weitermachen wie offline und sich gut bezahlen lassen. Auf der anderen Seite fordert die aufstrebende Open Access-Bewegung, alle wissenschaftlichen Texte möglich kostenlos abrufbar ins Netz zu stellen. mehr

Quelle: taz.de.
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„Jetzt scheint das Bewusstsein über das revolutionäre Potential des Webs allmählich im Mainstream anzukommen. Ex-Präsidentschaftskandidat Al Gore und Google-Chef Eric Schmidt behaupten, dass das Internet reif für die nächste Evolutionsstufe sei. Sie halten es für möglich, dass das Netz in den kommenden Jahren seine erste globale Bewegung in Gang bringen wird, eine Öko-Bewegung, die unser Verhalten darüber, wie wir mit Energie umgehen, grundlegend verändern könnte.“

Die Öko-Revolution startet schon bald im Internet, meinen zumindest viele Kommunikationswissenschaftler, Vordenker und Weltverbesserer. Etliche Start-Ups entwickeln Portale oder Programme, die uns dazu bewegen sollen im Alltag noch mehr Energie zu sparen. Wie so eine Revolution genau aussehen soll, diskutieren dieser Tage Experten und Visionäre auf der  Earth2Tech-Konferenz in San Francisco.

Stefan Schultz stellt in SPIEGEL ONLINE einige der innovativen Unternehmen vor (mit einem genialen 70er Video von Gil Scott Heron). Hier gibt es den ganzen Artikel.

Quelle: Zitat aus SPIEGEL ONLINE.

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In der vergangenen Woche erschien der erste sächsische Kulturwirtschaftsbericht. Wirtschaftsminister Thomas Jurk freut sich ob der guten Zahlen und ordnet die Branche schon bei den Erfolgsgeschichten ein. Doch vor allem selbständige Kreativarbeiter wissen, dass die Rechnung oft nicht aufgeht. Ihr Karriereweg ist häufig von Selbstausbeutung begleitet, während die großen Agenturen, Medienhäuser oder Softwareschmieden steigende Gewinne verzeichnen. Insofern muss der Bericht relativiert werden, was Ralf Julke heute drüben in der Leipziger Internet Zeitung tut. Hier findet sich auch eine umfassende Linksammlung zum Thema.

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Wegen eines sich nähernden Stücks Weltraumschrott hat die Besatzung der US-Raumfähre «Discovery» das Space Shuttle an der Internationalen Raumstation ISS «umparken» müssen. Am späten Sonntagnachmittag (Ortszeit Cape Canaveral) wurden die Triebwerke gestartet, um die «Discovery» in eine neue Position vor der ISS zu bringen, wie die US-Raumfahrtbehörde Nasa mitteilte. In dieser Position soll die Raumfähre mehrere Stunden bleiben, bis das Stück eines ehemaligen chinesischen Satelliten mit einem Durchmesser von zehn Zentimetern die Raumstation passiert hat. mehr

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schmuckwelten

Seit den 60er Jahren fliegt jede Menge Schrott im All rum. Lange Zeit war das kein Problem, da die Weiten des Weltraums schier unbegrenzt erschienen. Inzwischen wird der Müll aber immer mehr zum Problem für Satelliten und Raumfahrzeuge. Hintergründe dazu finden Sie bei raumfahrer.net.

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„Es gibt keinen monokausalen Zusammenhang zwischen Gewalt in Spielen und Filmen und Gewaltanwendung in der Realität. (…) Die meisten Jugendlichen haben Kontakt zu solchen Spielen und können doch sehr gut unterscheiden, was Fantasie und was Realität ist. (…) Die Ursachen für Amokläufe liegen in der sozialen Realität und mangelnder Anerkennung der Täter.“

Lothar Mikos, Fernsehwissenschaftler und Professor an der Hochschule für Film und Fernsehen gegenüber dpa.

Eine gelungene Zusammenfassung von Expertenmeinungen zur Diskussion über sogenannte „Killerspiele“ finden Sie in der Netzeitung.

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dscn32502Politiker und Wissenschaftler haben zum Auftakt des 5. Weltwasserforums in Istanbul vor einer globalen Wasserkrise gewarnt. „Wir müssen verstehen, dass Wasser eine begrenzte Ressource ist“, sagte der türkische Staatspräsident Abdullah Gül bei seiner Eröffnungsrede.  Die EU-Umweltagentur (EEA) verlangte in einem in Kopenhagen vorgelegten Bericht ein Ende des europäischen „Raubbaus“ an der immer knapperen Ressource Wasser. (…)

Bei dem weltweit größten Expertentreffen soll bis zum Wochenende über den Zugang zu sauberem Wasser, Wasserrechte und den Einsatz moderner Technologien beraten werden. Zu dem Treffen werden in Istanbul auch Vorsitzende internationaler Organisationen, Minister aus mehr als 100 Staaten sowie Staats- und Regierungschefs erwartet. Insgesamt wird mit etwa 20.000 Teilnehmern gerechnet. (…)

Durch die Bedürfnisse der schnell wachsenden Weltbevölkerung und die Auswirkungen der Klimaveränderungen sind die Wasser-Ressourcen auf dem Planeten (…) in Gefahr. Zu diesem Schluss kommt die Unesco in ihrem jüngsten Wasser-Bericht mit dem Titel „Wasser in einer sich verändernden Welt“, der in New York vorgestellt wurde.dscn3240

Die Bevölkerungsentwicklung, Wirtschaft, Lebensstil und Verhaltensmuster sind die wichtigsten Faktoren beim Wasserverbrauch. (…)

Auch in Teilen Nordeuropas werde der „Wasserstress“ zunehmen, weil insgesamt zur kurzfristigen Behebung von Wasserknappheit immer größere Wassermengen aus den Oberflächen- und Grundwasserreservoirs entnommen werden. „Beim Wasser leben wir über unsere Verhältnisse“, heißt im Bericht der Umweltagentur.

mehr in FR-online.de

Quelle: dpa. Foto: [via].  Solarwasserstation in Eritrea. Erbaut vom Verein „Menschen am Fluss e.V.“.

WHO-Präsentation zum Weltwasserforum

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