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Archive for Mai 2009

die auch den Briefkasten sauber hält !

„Wir wussten, dass wir nach dem Studium ein Unternehmen gründen wollen, wussten aber noch nicht, mit welcher Idee. Uns fiel jedoch auf, dass selbst im innovativen, grün angehauchten Kalifornien überall solche Prospekte in den Briefkästen steckten und dachten: Warum dieser ganze Werbemüll? Das ist doch in Zeiten des Internets totaler Schwachsinn – nicht nur ökologisch gesehen, sondern auch wegen der Effizienz. Gerade für die junge Zielgruppe, die viel im Internet surft, ist es doch viel praktischer, wenn sie sich dort gezielt darüber informieren kann, was sie wirklich interessiert. Als wir dann zurück in Deutschland waren, haben wir uns mit Cihan Aksakal und Thomas Frieling zusammengetan, zwei Wirtschaftsinformatik-Studenten, die kaufda.de programmiert haben. Nach Abschluss unseres Studiums im Sommer letzten Jahres haben wir die Firma dann im September gegründet, und im Dezember sind wir online gegangen. Inzwischen sind wir 13 Leute im Team.“

Tim Marbach, Mitgründer und Specher des neuen Internetunternehmens kaufda.de.

Das ganze Interview gibt es hier

[via]

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Initiative_Musik_Logo_1_vor_dunkelMit „Plan! Pop“ veranstaltet die Initiative Musik gGmbH am 22. und 23. Juni 2009 in Rostock/Warnemünde ihre erste Bundesfachkonferenz zur Popularmusikförderung. Auf der Agenda der rund 200 Teilnehmer stehen Fragen zu geeigneten Förderstrukturen, Musikexportförderung, Standortentwicklung der Kreativwirtschaft, der Effizienz von Förderinstrumenten und Best-Practice-Beispiele. Eröffnet wird die Konferenz am 22. Juni 2009 durch eine Keynote-Diskussion zwischen dem Sänger und Texter der Hamburger Rockgruppe Selig, Jan Plewka und dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Initiative Musik, Prof. Dieter Gorny über das Für und Wider bei der Förderung von Musik. Beendet wird der erste Tag durch ein Exklusiv-Konzert des Berliner DJ- und Produzentenkollektivs Jazzanova.

Das Zusammentreffen von Vertretern aus Landesministerien, Kommunen, Vertretern von Wirtschaftsförderungen und freien Förderern mit dem Schwerpunkt Musik geschieht in dieser Form erstmalig. Ziel ist es, ein stabiles Netzwerk der Förderer zu etablieren, Transparenz zu schaffen, Handlungsempfehlungen anzubieten sowie beispielhafte Fördermodelle aus den Bundesländern kennen zu lernen.

Dazu Prof. Dieter Gorny, Aufsichtsratsvorsitzender der Initiative Musik:

„Wir danken für die Unterstützung der ‘Plan! Pop 09’ durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern und freuen uns mit unserer ersten Bundesfachkonferenz für Popularmusikförderung gerade in diesem, für uns alle historisch besonderen Jahr in einem der neuen Bundesländer zu Gast zu sein. Wir versprechen uns von der Konferenz nachhaltige Impulse zur Stärkung der Musikkultur und -wirtschaft in Bund und Ländern sowie beim Auf- und Ausbauder Popularmusikförderung in Deutschland.“

Arno Köster moderiert am Montag das Panel „Informationssysteme für die Musikbranche – Basis für Förderkonzeptionen und Marketing“ und am Dienstag die Gesprächsrunde zum Thema „Medienkooperationen für Popmusik – Chancen für eine vielfältige Musiklandschaft in den Medien“.


Plan! Pop Programm zum Download

Anmeldung zur Fachkonferenz im Netz

Website der Initiative

Quelle: Text und Logo, Website „Initiative Musik gGmbH“

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Das SWR Fernsehen sendet ab 13. Juni jeweils samstags im Nachtprogramm vier 90-minütige Konzertmitschnitte vom Festival Rock am Ring, das am 5. bis 7. Juni unter Regie von Marek Lieberberg am Nürburgring steigt. Erster Ausstrahlungstermin ist in der Nacht vom 13. auf 14. Juni ab 0.35 Uhr. Höhepunkte des Festivals sind zudem am 13. und 20. Juni im Vormittagsangebot des dritten SWR-Fernsehprogramms ab 10.45 in „Das Ding.tv“ zu sehen.

Für die Liveberichterstattung im Radio errichtet der SWR auf dem Festivalgelände ein mobiles Sendestudio. Auf der lokalen Sonderfrequenz 87,7 FM bringt das „SWR3-Rock-am-Ring-Radio“ laufend Musik, Interviews mit den beteiligten Künstlern, Backstage-Informationen und Geschichten von den Fans. Die besten Beiträge strahlen SWR3 und der Jugendsender DasDing im gesamten Sendegebiet des Südwestrundfunks aus. Zudem laufen auf DasDing ab 14. Juni bis zum Jahresende jeweils sonntags ab 20 Uhr ungekürzte Audiomitschnitte von Konzerten des seit längerem ausverkauften Festivals mit zugkräftigen Acts wie The Killers, Placebo, Slipknot, The Prodigy, Limp Bizkit, Billy Talent oder Peter Fox.

Quelle: musikwoche.de vom 27. Mai 2009

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Die Udo Lindenberg Stiftung unterstützt zur Zeit den Förderverein „Good Hope Centre e.V.“  Dieser baut ein Heim für Straßen- und Waisenkider in Tansania. Mit Gelder der Stiftung entstehen vor Ort Brunnen, sowie Ausbildungs- und Wohnstätten (etm blog berichtete). Sonja Schwabe zieht eine Zwischenbilanz:

P2041417.JPG.735512“ Manchmal krieg ich einen richtigen Schreck, wie das nach vorne geht, das Projekt“, so Peter Schulte, Gründer des „Good Hope Centre e.V.“ (…). Dank der vielen Spendeneinnahmen kann der Bau von Ausbildungsstätten und Heimen für Waisen und Straßenkinder nun in wesentlich größerem Umfang realisiert werden:

Die Unterbringung und medizinische Versorgung wird in sechs Häusern für insgesamt 250 Kinder sichergestellt. „Embassini Happy Watoto Children Home“ ist der neue Name des Komplexes, an den auch eine Schule angeschlossen wird. Während die durchschnittliche Kinderzahl pro Klasse in der Regel 120 Kinder umfasst, sorgt der „Good Hope Centre e.V.“ dafür, dass die maximale Klassengröße bei 35 Schülern liegt. Der pädagogische Anspruch wird an westeuropäischem Standard gemessen.“ mehr

Text: Sonja Schwabe. Foto: Good Hope Centre e.V.

Website Udo Lindenberg Stiftung

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Erwin Linnenbach will Staatsgelder fürs Digital-Radio. Das alte UKW-System sei von der öffentlichen Hand aufgebaut worden und „wir möchten tunlichst vermeiden, dass die Öffentlich-Rechtlichen mit ihrer wirtschaftlichen Stärke an der Digitalisierung teilnehmen können, während sich der Privatfunk das möglicherweise nicht leisten kann“, begründet der Geschäftsführer der Radio-Holding Regiocast im Interview mit dem Branchenfernsehen turi2.tv seine Forderung an die Politik. mehr bei turi2

Das Interview:

interview2: Erwin Linnenbach, Regiocast.

Quelle/Video/Interview: turi2.tv

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Google hat mit der Digitalisierung von Büchern ganz neue Rechtefragen aufgeworfen. Wenn die Publikationen alt genug sind, gibt es kaum Probleme mit dem Copyright. Schwieriger wird es bei Autorn, die noch nicht so lange tot sind. Ein Sonderfall sind wissenschaftliche Texte. Anmerkungen dazu postet der Philosoph Herbert Hrachovec im science-forum des ORF.

„Außer Streit steht, dass Autorinnen (m/w) ein primäres Verfügungsrecht über ihre Arbeit haben. Sie können nicht gezwungen werden, sie „herauszugeben“. Die Bedingungen, unter denen veröffentlicht wird, sind eine zweite Sache. Der Kürze halber nenne ich drei typische Szenarien.

(1) Freie Schriftsteller- und Forscherinnen verdienen von ihren Produktionen; oder (2) Veröffentlichungen sind Teil eines komplexen Beschäftigungsverhältnisses, das von „Dienstnehmerinnen“ solche Leistungen verlangt. Schließlich ist (3) eine Bewegung entstanden, innerhalb derer wissenschaftliche Ergebnisse, aber auch Produkte der Kunst und Unterhaltungsindustrie, aus eigenem Antrieb von den Produzentinnen (m/w) frei zur Verfügung gestellt werden.

Bücher besitzen einen Marktwert. Manche verkaufen sich gut, andere interessieren kaum jemanden. Autorinnen, die ihre Werke gewinnbringend verkaufen wollen, müssen ähnlich geschützt werden, wie Weinbauern oder Chiphersteller. Ihre verschriftlichten Ideen werden innerhalb eines gesetzlichen Rahmens verbreitet; gegen Raubdrucke stehen Abwehrmechanismen zur Verfügung.

Publikationen, die im Zusammenhang mit einer Berufstätigkeit entstehen, bieten ein komplizierteres Bild. Werbebroschüren gehören der Auftraggeberin, das Programmheft dem Theater.

Ein Sonderfall ist die wissenschaftliche Tätigkeit. Sie wird auf weite Strecken vom Staat bezahlt und zwar unter der Voraussetzung, dass ihre Ergebnisse in freier Forschung entstehen. Das hieß bisher in der Regel auch, dass die Wissenschaftlerinnen (m/w) in der Wahl ihrer Publikationsorgane frei sind.“

Der ganze Beitrag hier

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Die meisten Branchenmessen sind für viele Aussteller und Besucher eine Art Familientreffen. Das gilt auch für die zweitgrößte deutsche Musikmesse Pop Up. Am Samstag trafen sich Musiker, Agenten, Plattenfirmen und Magazine dazu auf dem alten Leipziger Messegelände. Und manche von ihnen scheinen sich zu freuen, dass sie überhaupt noch dabei sind. Denn die Familie wird kleiner. „Seit ungefähr 2002 stellen wir jedes Jahr fest, dass einige der Kontakte und Aussteller auf unseren Listen einfach weg sind“, sagt Matthias Puppe vom Organisatorenteam der Pop Up.

Das überrascht nicht, ist die Musikindustrie doch seit dem Einbruch des Tonträgermarktes in einer schwierigen Lage. Zwar spürt die Pop Up selbst nach eigenen Angaben bisher keine Auswirkungen der internationalen Finanzkrise. Doch geben sich Besucher durchaus ernüchtert von ihrem beruflichen Musikalltag.

So ist etwa für den Chef der Hamburger Plattenfirma „tapete“, Gunther Buskies, die gelöste Stimmung während der Messe kein Dauerzustand. Seit 2002, als Buskies den Schritt gewagt und „tapete“ gegründet hat, gab es manche unruhige Nächte, viele kleine und große Krisen. Und eine Einsicht: „Die Abwärtsspirale ist am Grund eingeschlagen und kann sich nicht tiefer drehen.“ Der Musikmarkt sei schon „auf das hoffentlich kleinste zu erwartende Niveau geschrumpft“. Andere Branchen treffe es deshalb sicherlich härter, fügt Buskies hinzu. „Uns wurden eben schon sämtliche Arme und Beine amputiert. Viel mehr kann man nicht verlieren.“

Neue Bands haben es in diesem Umfeld zunehmend schwerer, davon kann auch das „Familientreffen“ Pop Up nicht ablenken. Und die aktuelle Krise sorgt hier nicht eben für Entspannung. Knut Stenert ist einer, der das gerade schmerzlich zu spüren bekommt. Der 36-jährige Münsteraner mit blondem Wuschelkopf und Drei-Tage-Bart ist in der deutschen Musiklandschaft kein Unbekannter. Mit seiner Band Samba hat er Erfolge gefeiert, unzählige Male in ganz Deutschland gespielt, sieben Alben veröffentlich. Reich ist Stenert damit nicht geworden, seinen Job als Rechtsanwalt macht er bis heute. Die vergangenen Monate waren ganz seinem neuen Projekt „Knut und die herbe Frau“ gewidmet: Nach monatelanger Arbeit wurde eben das Album veröffentlicht. Doch jetzt bleiben die Rezensionen aus. Stenerts Erklärung: „Die aktuelle Krise wirkt sich stark auf Printmedien aus. Es ist zurzeit noch schwieriger, in bestimmten Zeitschriften ohne Anzeigen zu schalten, überhaupt zu erscheinen oder mit einer neuen Platte besprochen zu werden.“

Quelle: DDP
[via]

„Überleben trotz YouTube“, Artikel in der taz

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