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Archive for Juni 2009

Die Autofahrer werden in Zukunft nicht nur flüssigen, sondern auch elektrischen „Kraftstoff“ tanken, die Fahrzeugindustrie wird einige Bauteile für Pkws bald nicht mehr herstellen – dafür kommen neue hinzu – die Energiekonzerne benötigen andere Geschäftsmodelle und Tarifstrukturen für die Stromversorgung der Autos. An Lösungen für diese und viele weitere Aspekte der Elektromobilität arbeiten Fraunhofer-Wissenschaftler. Das Neue ist: Fraunhofer bietet das Know-how für die gesamte Prozesskette der künftigen Elektromobilität.

„Wir können alle Wertschöpfungsstufen der Elektromobilität auf- einander abgestimmt entwickeln. Die Institute bringen ihre Kompetenzen ein und stellen sich den zentralen Fragen: Wie wird die Energie erzeugt, transportiert, verteilt, ins Auto gebracht und dort möglichst effektiv eingesetzt? Welche Materialien sind für den Leichtbau oder Batterien notwendig? Wie funktionieren Schnittstellen zwischen Stromnetz und Fahrzeug und – ganz wichtig – wie wird der Verbrauch abgerechnet?“, erklärt Professor Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft. Ziel der Wissenschaftler ist es, mit vereinten Kräften in zwei Jahren grundlegende Bausteine für die Elektromobilität zu entwickeln. mehr

Quelle: sonnenseite.com

Links:

Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF 2009

Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB 2009

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„Wjangoie viele gesunde Menschen sieht man in der Welt? Nicht viele. Denn die meisten sind Dummköpfe. Im Leben geht es um Gesundheit und Freiheit. Aber die meisten Menschen sind krank und wissen noch nicht einmal, wie krank sie sind. Sie hassen ihr gesamtes Leben. Sie sind einfach nicht glücklich. Sie denken, dass sie andere Menschen lieben, aber sie lieben sich nicht einmal selbst. Man muss ehrlich mit sich umgehen, muss die Wahrheit sagen. Aber die Wahrheit ist schwierig. Kennen Sie einen Politiker, der die Wahrheit sagt? Nein! Alle lügen, aus unterschiedlichen Gründen. Es geht also darum, ehrlich zu sein. Und das Verrücktsein ist eine Möglichkeit, das zu tun. Wenn man den einen belügt und den anderen auch, kann man nicht gesund bleiben. Weil man sich irgendwann nicht mehr daran erinnern kann, wem man jetzt welche Lüge erzählt hat.“

Jango Edwards, Clown, Magier, Autor und Schauspieler aus USA

Das ganze Interview gibt es hier

Quelle: derwesten.de. Foto: (c) derwesten.de

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„Plan! Pop“ war der Titel der ersten Bundesfachkonferenz zur Popularmusikförderung. Die Initiative Musik gGmbH hatte am 22. und 23. Juni 2009 nach Rostock/Warnemünde geladen.  Rund 200 internationale Teilnehmer diskutierten über Förderstrukturen, Musikexport, Standortentwicklung der Kreativwirtschaft, Medienkooperationen oder die Effizienz von Förderinstrumenten. Eine umfassende Dokumentation der Konferenz ist in Arbeit. Mehr demnächst hier.

[Update 26. Juni 2009: Auszüge aus der Pressemitteilung der Initiative]

Arno Köster auf Plan Pop 09Zweihundert Popförderer folgten der Einladung der Initiative Musik gGmbH zu ihrer ersten Bundesfach-konferenz „Plan! Pop 09“ in Rostock-Warnemünde, Mecklenburg-Vorpommern, um an zwei Tagen über den Stand und die Perspektiven der Förderung populärer Musik in Deutschland zu diskutieren. Prof. Dieter Gorny, Aufsichtsratsvorsitzender der Initiative Musik, verwies gleich zu Beginn der Veranstaltung am Montag auf das breite Spektrum künstlerischer, kultureller, wirtschaftlicher und sozialer Funktion populärer Musik: „Der Popmusik kommt eine wichtige Bedeutung zu. Sie transportiert Inhalte, Themen, Werte und Gefühle für junge Menschen. Sie ist ein tragender Kultur- und Wirtschaftsfaktor, wenn wir Deutschland als das Kreativland sehen und stärken wollen.“

Jan Plewka, Sänger und Texter der Hamburger Rockgruppe Selig erklärte im Eröffnungsgespräch, dass es aus seiner Sicht keinesfalls uncool sei, Förderung zu beanspruchen. Als Beispiel führte er den Umgang mit diesem Thema in Skandinavien, insbesondere in Schweden, aber auch in anderen Ländern an.

Inhaltlich und praktisch konkret wurde es dann in den zwölf Expertenrunde und drei Workshops, die an beiden Tagen zu den Themenschwerpunkten Förderstruktur, Künstler, Wirtschaft und Kommunikation stattfanden. (…)

Mit Bedauern wurde die Absage der diesjährigen Popkomm im September in  Berlin als wichtige Branchenplattform mit internationaler Bedeutung kommentiert, auch und gerade unter dem Aspekt der Popularisierung deutscher Künstler vor einem internationalen Fachpublikum.

Auf den Musikexport zielt der Aufruf der Initiative Musik an alle Bundesländer, insbesondere mit dem Blick auf die Musikmesse SXSW in Texas, USA und die EXPO in Shanghai, China, sich aktiv an gemeinschaftlichen Projekten in 2010 zu beteiligen.

Im Ergebnis von Plan! Pop 09 setzen die Teilnehmer der ersten Bundesfachkonferenz auf kontinuierliche Projekte und eine langfristig Unterstützung der Musikförderung auf allen Ebenen: kommunal, national und international. Dabei sollten, Bottom-up, die inhaltlichen Impulse aus der Szene selbst kommen, um Top-down, auf politischer und wirtschaftlicher Ebene die Bereitstellung adäquater Mittel, Ressourcen und Strukturen zu bewirken. Ein gutes Beispiel hierfür sind Kreativquartiere.

Ein zentrales Anliegen der Initiative Musik in den kommenden Jahren sind der Aufbau und die Stärkung einer funktionstüchtigen Struktur zur Förderung populärer Musik in allen Bundesländern.

Der ganze Text finden Sie hier als .pdf

Rückfrage an die „Initiative Musik„, Ina Keßler

Siehe auch hier

Website der Initiative

Quelle: Pressemitteilung „Initiative Musik“ vom 26. Juni 2009. Foto: Arno Köster auf dem Panel „Informationssyteme“. (c): Initiative Musik.

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Vom 21. bis 29. August 2009 veranstaltet die Popakademie Baden-Württemberg erstmals das International Summer Camp für rund 50 Musiker. Diese neue, praxisorientierte Woche bietet auch externen Teilnehmern einen international vernetzten Bandworkshop unter der Anleitung eines hochkarätigen Dozententeams. Auch Studierende der beiden Popakademie-Studiengänge Popmusikdesign und Musikbusiness sowie Studierende der europäischen Partneruniversitäten z. B. aus Schweden, England, Irland, Belgien und den Niederlanden sind zur Teilnahme eingeladen.

Zusätzlich zu den täglich stattfindenden Intensivproben stehen auch Einzel- und Gruppenunterricht für Gesang, Gitarre, Bass, Keyboard und Schlagzeug auf dem Programm. Die Bandarbeit wird durch Songwriterworkshops und die Songproduktion im hauseigenen Studio komplettiert. Für die Bandproben werden technisch optimal eingerichtete Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt. Weitere Räume stehen für den Instrumentalunterricht, sowie für die Bereiche Songwriting und Produktion bereit. mehr

Anmeldung hier

[via]
Quelle: popakademie.de

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TFF Rudolstadt 2009

Auch in diesem Jahr sind wir wieder auf dem TFF in Rudolstadt.  Länderschwerpunkt beim inzwischen 19. Festival vom 03. bis 05. Juli ist diesmal Russland, der „Focus regional“ liegt auf Baden-Württemberg. Peter Matzke und Arno Köster sind erstmals als Bühnenverantwortliche im Konzert-, bzw. Tanzzelt zu finden. Die Bühne am Neumarkt gibt es ab diesem Jahr nicht mehr. Arno Köster moderiert deshalb das Sonderkonzert am Donnerstag und das Abschlußkonzert am Sonntag-Abend auf der Heidecksburg. Nachfolgend die Highlights der beiden Bühnen, das komplette Programm gibt es hier:

top948

Donnerstag, 2. Juli 2009. Schlosshof der Heidecksburg, 21:00 Uhr.

Balkan-Dub-Electronic-Punk-Party mit La Cherga und Gogo Bordello

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Freitag, 03. Juli 2009, Konzertzelt.

Coconami, Ahmat Aslan, Monsters of Liedermaching

Samstag, 04. Juli 2009, Konzertzelt.

u.a. Gong Linna und Valravn

Sonntag, 05. Juli 2009, Konzertzelt.

u.a. Deadly Gentlemen

Stand 06. Juni 2009. Das Programm wird ständig erweitert. Neuigkeiten dazu finden Sie auf der TFF-Website.

TFF-Bühnen

RUTH – Der deutsche Weltmusikpreis 2009

TFF-Tickets Online

TFF 2008

Quelle: Website TFF-Rudolstadt. Grafik: (C) TFF-Rudolstadt.

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Beim Medien Start-Up „True/Slant“ sollen Journalisten zu Marken werden. Namhafte US-Kollegen veröffentlichen bereits auf dem Portal. Ihr Erfolg bestimmt das Honorar. Je  mehr Klicks, umso mehr Geld fließt aufs Konto. Spiegel Online fragt, ob dieses Modell Zukunft hat:

Die Idee klingt bestechend, sie ist hochgradig Internet-affin: Im Web goutieren Leser einen subjektiv gefärbten Journalismus, bei dem der Schreiber mit seinem Namen einsteht für die verbreiteten Inhalte. Das wirkt auch längst auf die Printmedien zurück, wo Reporter, aber auch namentlich zeichnende Redakteure seit Mitte der Neunziger erheblich an Gewicht gewonnen haben. Kannte man in der Zeitung früher nur Namen und Konterfei des Chefredakteurs, der allmorgendlich auf Seite zwei alles kommentierte, als hätte er Ahnung von der Materie, pflegen nun auch Printmedien ihre Experten, die mit Foto und Name für bestimmte Themen stehen.

Und nichts ist durch das Online-Publishing, vor allem aber durch den Blog-Boom so ins Kraut geschossen wie die Zahl der Kolumnen. Doch eigentlich, verkünden Vordenker des Online-Journalismus seit Jahren, müsste sich der gute Schreiber von der Marke eines Mediums emanzipieren und selbst zur Marke werden – „the messenger is the medium“ statt „the medium is the message“.

Entsprechend offensiv bewirbt True/Slant-Gründer Lewis Dvorkin seine Web-Plattform, denn letztlich ist das Angebot nicht mehr als das: Ein gemeinsames Dach für derzeit rund hundert fleißig vor sich hin bloggende Journalisten. Eine geballte Ladung freies Kommentieren, Reportieren, Philosophieren und auch Schwadronieren schwappt da über die Web-Seite.

Alle Autoren sind gleich und angehalten, den Vollkontakt mit dem Leser zu pflegen. Denn Popularität ist bei True/Slant eine Währung im Sinne des Wortes: Wer Erfolg hat, kann mehr verdienen. (…)

O’Brien, angeblich derzeit populärster Schreiber bei True/Slant, fand in den vergangenen fünf Tagen knapp 6600 Leser. Ihm auf den Fersen sind prominente Schreiber wie Matthew Taibbi („Rolling Stone“) oder Jeff Koyen (ehemals „Forbes“), unterfüttert wird das alles von gestandenen Autoren und Autorinnen wie Patti Hartigan (ehemals „Boston Globe“, 51 Leser in den vergangenen fünf Tagen). Was bewegt Journalisten, die so lange im Geschäft sind, zu „Unternehmer-Journalisten“ zu werden, die ein Gehalt per Seitenaufruf anstreben? mehr

Quelle: SPIEGEL ONLINE vom 8. Juni 2009

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[Update: 15. Juni 09: Der Film war nur bis gestern online zu sehen. Ab jetzt auf DVD oder im Kino.]

Seit 5. Juni 2009 ist ein fantastischer Dokumentarfilm im Kino und im Netz. Wenn Sie mal 90 Minuten Zeit haben, sollten Sie unbedingt reinschauen:

Mit dem Dokumentarfilm “HOME” haben der Fotograf Yann Arthus-Bertrand und Luc Besson als Produzent ein Werk geschaffen, das zum einen die Schönheit unseres Planeten zeigt, zum anderen aber auch mit beeindruckenden Bildern davor warnt, welchen negativen Einfluss wir Menschen auf das sensible Ökosystem haben. (…)

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel unterstützt den Dokumentarfilm „HOME“, der in beeindruckenden Luftaufnahmen die verheerenden Auswirkungen von Umweltzerstörung und Klimawandel in 50 Ländern der Erde zeigt.

„Mit HOME verfolgen die Filmemacher ein wichtiges Anliegen: sie wollen dem Zuschauer vor Augen führen, wie sehr die moderne Zivilisation unseren Planeten belastet, welche Folgen der Raubbau an Bodenschätzen hat und was der dramatische Klimawandel der letzten Jahre für unsere natürlichen Lebensgrundlagen bedeutet. Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern wollen wir dafür sorgen, dass dieser wichtige Film auch für den Einsatz im Schulunterricht zur Verfügung steht. Denn die atemberaubenden Bilder des Films eignen sich hervorragend dazu, Jugendliche anzusprechen und ihnen einen emotionalen Zugang zum Thema Klimaschutz zu verschaffen“, sagte Gabriel. (…)

Darüberhinaus wagt der 90 minütige Film noch ein weiteres interessantes Experiment. Um den Film und die wichtige Botschaft, die er transportiert, möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen, wird erstmals ein Film gleichzeitig im Kino, als auch auf YouTube, wo ein eigener HOME-Channel eingerichtet wurde, gestartet. Home wird dort neben Englisch auch auf Deutsch, Französisch und Spanisch zur Verfügung stehen. Begleitend wurden auch verschiedene Karten bei GoogleMaps angelegt, die bspw. Aufnahmeorte des Films anzeigen.

Quelle/Text: sonnenseite.com, Franz Alt

Home Channel bei YouTube

Website

Mehr Links und Infos zum Thema drüben bei Franz Alt

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