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Archive for Oktober 2009

Kultrocker Udo Lindenberg hat seinen ganz eigensinnigen Songwettbewerb ins Leben gerufen und schreibt ihn jetzt neu aus – den Panikpreis. Dabei kommt es vor allem auf die Texte an. Junge Musiker, Texter, Lindi- und Individuelle, Provokateure, Pioniere und konsequente Klartextler sind aufgerufen mitzumachen. Eingereicht werden drei neue Songs auf Deutsch oder mit einem hohen deutschsprachigen Anteil. Sie sollten dem Aufruf von Hermann Hesse und Udo Lindenberg zur totalen Eigenständigkeit folgen und dies künstlerisch umsetzen. Der Panikpreis bietet Nachwuchsbands und Einzelkünstlern die Chance auf professionelle Unterstützung. Experten aus der Branche geben Tipps für den sicheren und nachhaltigen Einstieg ins Musikgeschäft.

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Alles ist möglich, musikalische und textliche Grenzen gibt es nicht. „Experimentell neue Wege gehen, hab ich von Hermann gelernt, du gehörst nicht zur stummen Armee der Normalos. Wir feiern das highlige Unikat. Kein Massen-Gesäusel wie bei „Superstars & Co“. Das wollen wir hören beim Panikpreis“, so Udo Lindenberg über seine Intention, den Wettbewerb auszuschreiben.

Die Bewerbungsphase läuft vom 15. Oktober 2009 bis 31. März 2010. Eine mit hochkarätigen Persönlichkeiten aus Musik und Medien besetzte Jury unter Vorsitz von Udo Lindenberg wählt aus allen Einsendern 10 Halbfinalisten, die dann erneut eine Live-DVD einschicken müssen. Nach Überprüfung der Live-Fähigkeiten bestimmt das Gremium dann die sechs Finalisten, die im Juli 2010 beim großen Panikpreis-Finale auf dem Marktplatz in Calw live gegeneinander antreten.

Für den ersten Platz gibt es 3.000 Euro und einen Auftritt gemeinsam mit Udo Lindenberg & Panikorchester noch am selben Tag. Die Zweitplatzierten werden zu einem Panikkurs mit Udo Lindenberg und seinen Experten nach Hamburg eingeladen und bekommen 2.000 Euro. Ein Coaching an der Popakademie in Mannheim, sowie 1.000 Euro winkt den Dritten. Für die beste Hermann-Hesse-Vertonung schreibt die Sparkasse Pforzheim Calw einen Sonderpreis aus, der mit 750 Euro dotiert ist.

Newcomer-Bands und Einzelkünstler können ab sofort auf der Webseite der Udo Lindenberg Stiftung die Ausschreibungsunterlagen runterladen und sich auf dem Bandportal registrieren. Hier können sie ein eigenes Profil anlegen und die Wettbewerb-Songs präsentieren. Als Inspiration kann auf diesen Seiten auch erforscht werden, was die Weltsicht von Udo Lindenberg und Hermann Hesse verbindet.

UDO Stift Logo Die Udo Lindenberg Stiftung schreibt den Panikpreis bereits zum zweiten Mal aus. Sie fördert junge Musiker durch Wettbewerbe und Preise und will dazu beitragen, das Werk von Hermann Hesse mit moderner Musik zu verbinden. Im Geiste des Stifters unterstützt sie darüber hinaus nationale und internationale Aktivitäten und möchte weltweit den Schwächeren zur Seite stehen. So konnten durch das Panikpreisfinale und Spenden in 2008/2009 rund 40.000 Euro für eine Einrichtung in Tansania gesammelt werden, die über 300 Straßen- und Waisenkindern Heim- und Ausbildungsstätten bietet.

Auch in diesem Jahr wird die Udo Lindenberg Stiftung wieder ein Projekt in Afrika unterstützen. Nähere Informationen hierzu folgen. (ak)

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Panikpreis im Internet

Mehr zur Udo Lindenberg Stiftung

Rückfragen:

Journalisten wenden sich bitte an:

Arno Köster, arnokoester(at)udo-lindenberg-stiftung(punkt)de

Bewerber können nachfragen bei:

Sandra Schumm, info(at)panikpreis(punkt)de

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Am 16. November geht die erste personalisierte Tageszeitung für Deutschland an den Start,  Niiu wird sie heißen. Potentielle Käufer sollen sich hier registrieren und so eine Zeitung nach ihren persönlichen Interessen zusammenstellen. Das Ganze wird dann gedruckt und auf klassischem Postweg ausgeliefert.

Zunächst erscheint das Blatt mit bis zu 24 Seiten, die Inhalte werden aus BILD, Süddeutsche, B.Z., New York Times oder Frankfurter Rundschau generiert. Auch Beiträge aus Blogs und anderen Online-Quellen fließen ein.

Ob die Welt allerdings darauf gewartet hat, darf bezweifelt werden.  Medienexperten  sehen niiu nicht auf der Erfolgsspur. In den USA ist ein ähnliches Projekt bereits gescheitert.

Mehr Hintergründe drüben bei turi2.de

niiu online

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Benefiz zugunsten der Initiative „Kinderhilfe Afghanistan“

Deutsche und internationale Künstler spielen gemeinsam zugunsten der „Kinderhilfe Afghanistan“, die dem von über dreißig Jahren Krieg zerstörten Land einen der wichtigsten Bausteine für den Frieden liefert: BILDUNG.

Aus privatem Engagement hervorgegangen ist diese Musikerzusammenkunft, mit der Künstler sowohl aus Deutschland, als auch aus Kanada, den USA und Großbritannien das mehrfach ausgezeichnete Familienprojekt „Kinderhilfe Afghanistan“ unterstützen.

afg-konzert

07. November 2009, Anker Leipzig. Beginn: 20:00 Uhr.

Mit u.a.:  BUTCH COULTER (CAN), FRIZZ FEICK,  SVEN PANNE, AXEL LORENZ, PAUL MILLNS (UK), PURPLE SCHULZ,  ANJA KRABBE (GER), NIKOLAI TOMÁS („Poems for Laila“ – SOLO), ANDREAS ERNSTBERGER, DIRK ZÖLLNER, ROLF STAHLHOFEN (GER),  THE BUT feat. Pitti, Butch Coulter, Ali Zieme.

Schirmherr: Dr. Thomas Fabian, Bürgermeister und Beigeordneter für Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule der Stadt Leipzig.

So besonders wie das Hilfsprojekt in Afghanistan, so exklusiv ist die zu erwartende künstlerische Ausrichtung des Abends: neben aktuellen Hits spielen die Musiker gemeinsame Sessions, die während regulärer Tourprogramme so nicht zu erleben sein werden. Bemerkenswerte Querverbindungen, ungeahnte „Kollaborationen“ verleihen dem Konzertabend ein unverwechselbares Gesicht und bescheren dem Publikum ein unvergeßliches Musikerlebnis.

Über die von Dr. Reinhard Erös gegründete „Kinderhilfe Afghanistan:

Erös arbeitete illegal als Arzt im sowjetisch besetzten Afghanistan. Nach dem Sturz der Taliban gründete er mit seiner Familie die KINDERHILFE AFGHANISTAN: Dr. Reinhard Erös hat sein Leben der Zukunft eines Landes verschrieben, das viele nur im Zusammenhang mit Schreckensmeldungen aus dem Fernsehen kennen. In dem von 30 Jahren Krieg ausgebluteten Land baut er OHNE die militärische Hilfe des Westens und AUSSCHLIESSLICH mit privaten Spendengeldern Schulen und Waisenhäuser. Mit afghanischen Arbeitern und Lehrern. Mit Baumaterial, das im Land hergestellt und erworben wird. So wurde die kleine Regensburger Familieninitiative einer der größten ausländischen Arbeitgeber in Afghanistan!

Schon zum zweiten Mal veranstalten Künstler im Leipziger ANKER ein Benefizkonzert zugunsten der „Kinderhilfe Afghanistan“, die für ihr nachhaltiges Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz und dem Marion-Dönhoff-Preis der Wochenzeitung DIE ZEIT ausgezeichnet wurde.

Die Crew des gesamten Konzertes (Musiker, Techniker, Veranstalter) arbeitet an diesem Abend ohne Honorar.

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Alle Künstler bei MySpace

Pressemitteilung von Benjamin Weinkauf, unterstützt von east tools media.

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… wer soll das bezahlen ?

Aus der Welt der Massenmedien ist eine der Medienmassen geworden. Das Internet hat die ökonomische Basis von Medien und Journalismus auf den Kopf gestellt: Nicht mehr Berichterstattung ist ein rares Gut, sondern die Aufmerksamkeit des Publikums. Das hat schwerwiegende wirtschaftliche Folgen: wegbrechende Auflagen und Anzeigenerlöse können Verlage nur zu einem geringen Teil durch Online-Werbung kompensieren.

Wie also soll Journalismus künftig finanziert werden? Die Verleger fühlen sich von Google enteignet und verlangen staatliches Eingreifen, einige denken laut über Bezahlinhalte nach, und in den USA übernehmen bereits gemeinnützige Stiftungen die Finanzierung investigativer Reportagen. Derweil verdienen journalistische Einzelkämpfer, wie beispielsweise Technologie-Blogger, gutes Geld. Was machen sie anders? Und: Wäre es denkbar, dass künftig Leser selbst Journalisten für ihre Reportagen bezahlen?

Mehr drüben, hochinteressante Reportage bei  Elektrischer Reporter

[via]

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