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Archive for März 2011

UN Habitat Messenger of Truth Rolf Stahlhofen singt in Kapstadt für das Menschenrecht auf Wasser.

Rolf Stahlhofen engagiert sich seit 2007 als MOT (Messenger of Truth) der UN-Habitat. Angesiedelt bei den Vereinten Nationen, befasst sich diese Unterorganisation mit Fragen der Metropolenentwicklung. Ein großer Aspekt dabei ist die Wasserversorgung in den ärmsten Ländern der Erde. Stahlhofen, ist der erste europäische MOT, Wasser ist für ihn ein Menschenrecht. Von UN Habitat wurde er deshalb zum Wasserbotschafter ernannt.

Im November war er in Afrika, um hier mit Künstlern aus Kenia und Sudan als Auftakt einer weltweiten Kampagne den Song „Water is Life“ aufzunehmen. Vorgestellt wird er beim offiziellen Event zum Weltwassertag in Kapstadt. Vom 20. März bis 22. März 2011 treffen sich Regierungsvertreter, Wissenschaftler, NGOs, Künstler und Entscheider zu einer von der UN durchgeführten Tagung. Rolf Stahlhofen wird hier – neben seiner Teilnahme an Vorträgen oder Diskussionsrunden – am Vorabend des 22. März 2011, dem internationalen Tag der Menschenrechte, „Water is Life“ als Welturaufführung präsentieren. Eigens dafür wird der komplette Tafelberg blau erleuchtet werden.

Neben rund 150 Regierungschefs aus aller Welt, Wissenschaftlern, Fachleuten und Ministern aus Südafrika wird er auch Prinz Willem-Alexander der Niederlande treffen, welcher sich ebenfalls für entwicklungspolitische Fragen einsetzt. Am 22. März nimmt Rolf Stahlhofen an einer Talkrunde zum Thema „Wasser ist ein Menschenrecht“ teil. In einer Liveschalte zum Wassernetzwerk Bayern wird er den Song erneut performen. Im kommenden Jahr geht Stahlhofen unter dem Motto „Water is Llife“ auf Welttournee, im Gepäck eine weltweite Innovation zur Bestimmung der Wasserqualität.

Das kleine Teil heißt Water-Scout und wurde von der Firma Lavaris entwickelt. Ein mobiles Gerät, mit dem alle relevanten Parameter eines Gewässer hochpräzise gemessen werden können. War dies bisher nur mit komplizierten Verfahren möglich und ausschließlich von Chemikern durchführbar, so hat jetzt jeder die Möglichkeit die Wasserqualität zu messen. Rolf Stahlhofen möchte sich weltweit für die Ausbildung sogenannter Water-Scouts einsetzen, die – ausgestattet mit dem kleinen Messgerät – in Städten und Dörfern feststellen sollen, wo Handlungsbedarf besteht.

Water-Scout vereint alle Parameter, die vorher in einem technisch komplizierten Verfahren vorgegeben werden mussten, in einem kleinen Gerät. Der User muss nichts mehr eingeben und braucht keine Ausbildung. Innerhalb von Sekunden bekommt er ein Ergebnis. Diese Water-Scouts sollen während der Welttournee verteilt werden. Erstmals vorgestellt werden sie auf dem Event zum Weltwassertag in Kapstadt.

Ebenfalls fast bis zur Produktreife entwickelt sind handliche, kompakte Wasseraufbereitungsanlagen, die dezentral auch kleinere Einheiten mit sauberem Trinkwasser versorgen können. Diese möchte Rolf Stahlhofen mittels Sponsoren in den jeweiligen Ländern verteilen. Damit werden Unabhängigkeiten von Großkonzernen geschaffen und die Wasserversorgung dezentralisiert, was vor Allem auf dem afrikanischen Kontinent eine entscheidende Hilfe für die Menschen sein wird.

Doch zunächst gilt es, in Kapstadt einen Anfang zu machen. Bitte unterstützen Sie uns bei diesem wichtigen Anliegen. Hintergrundinformationen finden Sie unter den angegebenen Links. Für Rückfragen stehen wir jederzeit zur Verfügung. Wir würden uns freuen, wenn Sie von diesem Event berichten. Interviews sind im Vorfeld und nach Rolf Stahlhofens Rückkehr möglich, ebenso wie eine Berichterstattung vor Ort.

Mehr Hintergründe:

Official World Water Day Event, Capetown 2011: Website
Official World Water Day Event, Capetown 2011: Tagung + Teilnehmer
Messenger of Truth: Offizielle Seite der UN Habitat
Rolf Stahlhofen als MOT: Film von Wilson R. Ruiz
Rolf Stahlhofen, Engagement als Wasserbotschafter: Blog mit Hintergründen

Rückfragen, Interviews und Akkreditierung zum Event an:

east tools media
Arno Köster Kommunikation

ph: + 49 (0) 341 246 93 970

cell: + 49 (0) 172 353 09 98

mail: arnokoester@easttoolsmedia.de

Text: (ak). Logos: (C) UN Habitat.

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Bereits zum 10ten Mal startet der Extremsportler Joachim Franz am 17. April die „world aids awareness EXPEDITION“. Route und Projekt wurden am Freitag auf der CEBIT in Hannover vorgestellt.

Mit fünf VW Amaroks werden Franz und sein Team in dieser Zeit durch insgesamt 50 Länder fahren. Ziel ist es Aufmerksamkeit und Anteilnahme für den weltweiten Kampf gegen AIDS zu schaffen. Start ist in Vancouver (Kanada), dann geht es auf der Karte in Form eines „W“ durch alle fünf bewohnten Kontinente, bis die Ralley schliesslich Ende Juli in Sydney, Australien ankommt.

Unterwegs gibt es in jedem Land runde Tische, an denen über das HIV Problem vor Ort diskutiert wird. Dazu eingeladen sind Regierungsvertreter, NGOs, sowie AIDS-Aktivisten und Kulturschaffende. Pressekonferenzen schaffen weltweite Öffentlichkeit. Am Ende der Expedition soll daraus ein Manifest entstehen, das UN-Generalsekretär Ban Ki Moon übergeben wird und aufzeigt, was im Kampf gegen AIDS noch getan werden muss.

Neben einem festen Team von elf Frauen und Männern, sind auf einzelnen Etappen externe Mitfahrer dabei, u.a. Arno Köster. Er wird die Strecke von Yaounde (Kamerun) bis Kapstadt (Südafrika) fahren. Auch die Udo Lindenberg Stiftung unterstüzt die world aids awareness EXPEDITION als Partner im Bereich Kultur mit dem Statement: “ … weil durch AIDS in Afrika beinahe die ganze mittlere Generation ausstirbt und damit auch eine große Kultur und Tradition bedroht ist. Die Stiftung möchte (…) sich dafür einsetzen, dass diese Traditionen erhalten bleiben und auch an künftige Generationen weitergegeben werden“. Mehr dazu in Kürze.

Die Ralley ist gleichzeitig der Startschuß zu einer Reihe weiterer Aktionen unter dem Motto „move the world“.

Mehr zur world aids awareness EXPEDITION finden Sie hier (offizielle Website mit Tour-Blog, Rückblicke auf vergangene Expeditionen und Mitmachaktionen).

Die Route gibt es hier.

Medienvertreter gehen bitte hier entlang.

Ein Mitschnitt der Pressekonferenz steht drüben online.

Text: (ak). Fotos: (ak), Promo waae

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Seit einiger Zeit gibt es drüben bei SPIEGEL ONLINE  „S.P.O.N. – Die Mensch-Maschine„. Sechs Autoren bloggen und kommentieren. Heute findet sich da ein Text von Sascha Lobo, den ich normalerweise ignoriere, weil er mir oft zu Guru-haft rüberkommt und bei jedem Netzthema als sogenannter „Experte“ zitiert wird. Doch diesmal hat er den Nagel auf den Kopf getroffen, wenn er von digitaler Ratlosigkeit und einer Überdosis Weltgeschehen „angesichts der allzu tiefen, oft allzu persönlichen Informationsflut des Netzes“ spricht (ak):

Es mag sich zwar irgendwie richtig anfühlen, Solidarität mit der arabischen Jugend im Netz zeigen, indem man unterstützende Worte irgendwo hinschreibt. Aber es hat viel davon, jemandem in einem brennenden Haus freundlich zuzuwinken. Das Netz ist voll von Plattformen, auf denen man Empörung äußern oder sich zu irgendwas bekennen kann und anschließend digitale Forderungen in die Welt setzt. Sie wirken allesamt wie hilflose Akte der Selbstvergewisserung, man habe Mitgefühl und ethische Prinzipien: eine blasse, weitgehend wirkungslose Facebook-Menschlichkeit.“

Drüben gibt es den sehr lesenwerten kompletten Text.

Quelle: S.P.O.N. | SPIEGEL ONLINE

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