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Archive for Dezember 2012

All unseren Freunden, Kollegen und Geschäftspartnern wünschen wir einen guten Rutsch ins neue Jahr. Möge 2013 nur Gesundheit, Glück und Erfolg bringen !!

slumtv_logoTraditionell möchten wir Sie zum Jahresausklang auf – aus unserer Sicht – wichtige Projekte hinweisen. Diesmal: SLUM TV, eine Grasswurzelbewegung, die im Slum von Mathare, Nairobi (Kenia) gegründet wurde. Bewohner machen Fernsehen für ihre Nachbarschaft und berichten aus ihrer Sicht. Sie wehren sich gegen die einseitige Darstellung internationaler Medien, wonach das Leben im Slum überwiegend von Gewalt, Hoffnungslosigkeit und Drogen geprägt sein soll. SLUM TV will auch die andere Seite zeigen. Im Mittelpunkt stehen kleine, meist positive Alltagsgeschichten der Menschen in Mathare, ohne dabei die Probleme zu verschweigen. Zur öffentlichen Aufführung kommen die kleinen Reportagen einmal im Monat auf dem Marktplatz. Im Internet sind die Filme jederzeit zu sehen. Ausserdem betreiben die Macher ein Blog, in dem sie regelmäßig über ihre Aktivitäten schreiben. Ihr grösster Wunsch ist, dass die Idee auch in anderen Teilen des Landes Nachahmer findet. Die interessanten und authentischen Berichte finden Sie hier.

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Unser Büro ist am 13. Januar wieder besetzt. Bis dahin werden wir uns in Kenia die Entwicklung der Projekte von „Watoto wa Kenya e.V.“ anschauen und die Installation einer Waterbox an der Slumschule von Bombolulu, Mombasa vorbereiten. In diesem Zusammenhang hier noch mal der Hinweis auf das Benefizkonzert von Rolf Stahlhofen am 21. März 2013 im Capitol, Mannheim.

May the world be a better place in 2013 !

Arno Köster und Netzwerk

Foto: Gaby Bentlage & Inge Lindenberg vom Verein "Watoto wa Kenya"

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Seasons Greetings

281741_10151354127552328_990856449_nWir wünschen all unseren Geschäftspartnern, Kunden, Freunden und Lesern ein geruhsames Weihnachtsfest.

Zeichnung Udo Lindenberg: (c) Silke Bachmann. aus: Comic Ausgabe BZ am Sonntag.

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b780x450Wenn die Ressourcen knapper werden, rücken Verteilungsfragen in den Vordergrund. Beim diesjährigen Kongress Zukunft Pop der Popakademie Baden-Württemberg ging es daher vorrangig um kulturelle Bildung und um Fragen der Förderung von Popmusik.

Eine hochkarätig besetzte Diskussionsrunde widmete sich unter dem Motto „Lebensmittel Popmusik“ dem Thema „Neue Verteilung in neuen Zeiten“. Moderiert vom Popakademie-Leiter Prof. Udo Dahmen, rückten die Panelisten den Stellenwert der Popmusik im Geflecht der deutschen Kulturlandschaft in den Fokus. Der Stellenwert ist gewachsen, darüber herrschte Einigkeit, aber bei weitem noch nicht hoch genug im Vergleich mit anderen kulturellen Bereichen wie Film oder Ballett. Und während Popmusik früher noch wirtschaftlich weitgehend autark und rentabel funktionierte, habe sie sich inzwischen aufgrund struktureller Marktprobleme schon sehr der sogenannten Hochkultur angenähert, die ohne vielfältige Förderung kaum umfassend funktionieren könnte.

Christian Höppner befasst sich als Generalsekretär des Deutschen Musikrats tagtäglich mit dem Verhältnis der deutschen Politik zur Kultur. Er erweiterte das Thema der Podiumsdiskussion und betonte: „Ohne Kultur geht gar nichts mehr. Wenn wir vom Lebensmittel Popmusik reden, dann reden wir vom Lebensmittel Kultur.“ Die baden-württembergische Landtagsabgeordnete Helen Heberer hielt als Vorsitzende des Ausschusses für Wissenschaft, Forschung und Kunst im Landtag von Baden-Württemberg, als Dozentin für Sprecherziehung und Theaterpädagogik sowie als Vorsitzende der Kunststiftung Baden-Württemberg fest: „Kultur ist der soziale Faktor, der die Menschen zusammenhält.“ Popmusik und Popakademie seien auf jeden Fall förderungswürdig. Aber es sei auch für Kulturpolitiker schwer, sich im Parlament gegenüber Bereichen wie Wirtschaft oder Sport zu behaupten. So betrage der Kulturanteil im Haushalt des Landes Baden-Württemberg rund 400 Millionen Euro, das sei gerade mal ein Prozent.

Ina Keßler, Geschäftsführerin der Initiative Musik, zitierte in diesem Kontext Bernd Schweinar, den Geschäftsführer von Rock.Büro SÜD/Verband für Popkultur in Bayern e.V. (VPBy): „Rock und Pop sind bei der Förderung immer der Null-Komma-Bereich.“ Das sei anders beim Film, wo es 60 Millionen Euro Förderung auf Bundesebene und dazu in jedem Bundesland zusätzliche Fördereinrichtungen gebe. „Wir haben nicht genug Geld“, sagte Ina Keßler. „Viele Büros hangeln sich von Projekt zu Projekt.“ Das bestätigte Markus Graf, Geschäftsführer der LandesArbeitsGemeinschaft Rock & Pop Rheinland-Pfalz: „Man braucht eine sehr dicke Bohrmaschine für sehr dicke Bretter, um in Rheinland-Pfalz Fördergelder zu bekommen. Wir haben aktuell einen Verteilungskampf.“ Graf appellierte an die Politik, die Rahmenbedingungen zu verbessern. mehr

Quelle: Mediabiz.de. Foto: (C) MusikWoche (Udo Dahmen und Ina Keßler)

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Die Udo Lindenberg Stiftung freut sich über eine Spende von über 39.000,00 Euro. Erzielt wurde diese Summe durch den Verkauf von Udo Lindenberg Bildern an Bord der MS Deutschland während einer Kreuzfahrt in Südafrika und Namibia vom 20. November bis 06. Dezember 2012. Auf dieser Reise konnten die Passagiere dem Kultrocker als Maler begegnen. Udo Lindenberg spendet seinen Anteil des Erlöses direkt an seine Stiftung, die damit zwei Projekten in Afrika weitere Hilfe geben kann. Die Summe fließt zu gleichen Teilen an das „Good Hope Centre“ in Ngorika, Tansania und an den Verein „Watoto wa Kenya e.V.“. Beide Organisationen werden seit Jahren von der Udo Lindenberg Stiftung unterstützt. Mit den Geldern wird u.a. eine Wasseraufbereitungsanlage für eine Schule im Slum von Bombolulu, Mombasa angeschafft.

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Udo Lindenberg dankt den Passagieren der MS Deutschland und der Reederei Peter Deilmann, die diesen Rekorderlös ermöglicht haben: „Rekorde aufstellen macht besonderen Spaß, wenn es solch wichtigen Zwecken dient“, sagt der Panikrocker. Arno Köster, Pressesprecher der Udo Lindenberg Stiftung ergänzt: „Wir haben schon einige Ausstellungen auf der MS Deutschland gemacht, eine so hohe Summe kam noch nie zusammen. Offenbar haben Deilmann Kunden ein großes Herz. Neben dem Erlös, haben sich viele auch über unsere Projekte in Tansania und Kenia informiert und spontan auch gespendet. Dafür gilt es unseren herzlichen Dank auszusprechen“. Über die Verwendung der Gelder können sich Interessierte regelmäßig auf der Website der Udo Lindenberg Stiftung, sowie des Vereins „Watoto wa Kenya e.V.“ informieren.

Weitere Informationen zum Good Hope Centre hier. Das Blog von „Watoto wa Kenya e.V.“ finden Sie hier.

Die Udo Lindenberg Stiftung im Netz.

Rückfragen bitte an: arnokoester@udo-lindenberg-stiftung.de

Text: (ak). Malerei: Udo L., exklusiv für Reisende der MS Deutschland

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