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Archive for März 2013

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Nach ersten Schätzungen hat das Benefizkonzert „Menschen am Fluss“ rund 35.000 Euro eingebracht. Rolf Stahlhofen und seine Stiftung „Water is Right“ hatten für Donnerstag zahlreiche Kollegen in das Mannheimer Capitol eingeladen, um Geld für eine Wasserbox einzuspielen. Sie wird in den nächsten Wochen nach Mombasa gebracht und dort über 1500 Schüler und Lehrer mit sauberem Trinkwasser versorgen.

Hier und hier gibt es Hintergründe dazu (die offizielle Medieninformation folgt nach Abrechnung in der kommenden Woche).

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Wir danken „Water is Right“ im Namen der Udo Lindenberg Stiftung und „Watoto wa Kenya e.V.“ für diesen grossartigen Abend. Der Mannheimer Morgen schreibt und bringt es auf den Punkt:

Mannheims eigene Echo-Gala

von Jörg-Peter Klotz

Gestern war Weltwassertag – für über eine Milliarde Menschen ein prekäres, oft lebensbedrohliches Thema. Von dem kaum jemand Notiz nimmt, der wie wir nur ein paar Schritte und eine Hahnumdrehung von sauberem Trinkwasser entfernt ist. Dass genau das nicht selbstverständlich sein sollte, versucht Rolf Stahlhofens Stiftung „Water Is Right“(Wasser ist Menschenrecht) in Zusammenarbeit mit der Udo Lindenberg Stiftung und dem Verein „Menschen am Fluss“ immer wieder ins Bewusstsein zu bringen. Sein Mittel: Live-Musik. Und ein gut gefülltes Telefonbuch, aus dem wieder einmal ein stattliches Aufgebot an Gesangsstars und eine brillante Band den Weg ins Capitol findet – trotz Echo-Gala im Fernsehen.

Dort hätten Künstler wie Gentleman, Laith Al-Deen, Andreas Bourani oder Fool’s Garden vermutlich mehr für ihr Renommee tun können – mehr Spaß haben sie definitiv im Capitol. Denn es ist immer wieder erstaunlich, wie unter Stahlhofens Wohlfühl-Regie zusammengewürfelte All-Star-Bands mit Sängern, die sich teilweise nie zuvor gesehen haben fast ohne Probezeit immer wieder fast perfekte Shows abliefern – und das bei dreieinhalb Stunden mit 28 Songs aus den unterschiedlichsten Stilrichtungen.

Nachdem der Gastgeber den Abend mit seinem souligen Deutschrock eröffnet hat, steuert das stimmgewaltige Rhein-Neckar-Rock-Urgestein Olli Roth mit „Always Be Your Friend“ in die Gefilde von John Mellencamp. Der raue Gesang und die mitreißende Stil-Mixtur, die Songwriter Gastone fast schon Richtung Balkan-Pop treibt, bringen die über 900 Zuschauer zum Mitklatschen und -singen. Beim brodelnden Gitarrenduett des Frankfurters mit Christoph Melzer wird auch dem Letzten klar, was hier für Hochkaräter auf der Bühne stehen – dabei hält sich der große Ali Neander (bis auf eine urhessische Rap-Einlage) an den Saiten meist erstaunlich im Hintergrund.

(…)

Der Reggae-Rhythmen des stark erkälteten Gentleman wirken bei Abgehnummern wie seinem Klassiker „Dem Gone“ oder der aktuellen Single „You Remember“ genauso ansteckend wie die Hits von Laith Al-Deen. Der Lokalmatador bringt im Duett mit Stahlhofen dank U2s „In The Name Of Love“ die Botschaft des Abends auf den Punkt und setzt damit d e n Primus-inter-pares-Glanzpunkt (auch wieder flankiert von einem irisierenden Müller, an dem auch Larry Mullen jr. seinen Spaß hätte).  Zum Schluss singen alle beseelt die Wasser-Hymne „Water Is Life“ – danach weiß jeder die Dusche zu schätzen . . . in jeder Hinsicht.

Den ganzen Artikel lesen (mit Video)

Quelle: Mannheimer Morgen. Foto: (c) Helmut Weissmann. 
Arno Köster (Udo Lindenberg Stiftung) und Rolf Stahlhofen (Water is Right).

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IMG_9958Ab sofort gibt es Tickets für die Schüleraufführung des Erfolgsmusicals „Hinterm Horizont“ in Leipzig. Schüler der 56. und der Helmholtz-Mittelschule haben sich in diesem Schuljahr anhand des Stückes über eine Liebe in Zeiten des Kalten Krieges mit der Geschichte der DDR befasst.

In freiwilligen Arbeitsgruppen proben sie derzeit Ausschnitte aus dem Musical, die sie am 26. und 27. Juni 2013 in der Musikalischen Komödie in Leipzig zeigen möchten. Beginn der Vorstellungen ist jeweils 19.00 Uhr.

„Hinterm Horizont macht Schule“ wird von der Wiedeking-Stiftung finanziert. Koordination und Durchführung in Leipzig hat die Udo Lindenberg Stiftung übernommen. Es hatte im August 2012 begonnen und endet mit der Aufführung in Leipzig.

Die Karten kosten € 15,00, zzgl Gebühr und sind zu haben an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Der Erlös geht an die Fördervereine der Schulen, sowie an die Udo Lindenberg Stiftung.

Foto: (ak) Schauspieler Michael Eisenburger probt mit Schülern der Mittelschulen.

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Auch Ole Feddersen und Musiker von Fools Garden werden am kommenden Donnerstag im Mannheimer Capitol beim Benefiz „Menschen am Fluss“ dabei sein. Organisiert wird das Konzert vom Mannheimer Musiker Rolf Stahlhofen. Die Erlöse gehen in seine Stiftung „Water is Right“.

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Gemeinsam mit der Udo Lindenberg Stiftung wird Stahlhofens Foundation eine „Waterbox“ nach Mombasa bringen. Damit können täglich rund 1500 Schüler und Lehrer, unter anderem an einer Slum-Schule im Stadtteil Bombolulu, mit sauberem Trinkwasser versorgt werden.

Der Hamburger Verein „Watoto wa Kenya e.V.“ kümmert sich seit Jahren um 60 AIDS-Waisen an dieser Schule. Dank vieler Spenden kann er die Kinder einmal täglich mit einer warmen Mahlzeit versorgen. Netzwerkpartner vor Ort sorgen dafür, dass jedes Kind regelmäßig sein Essen bekommt. Darüber hinaus hilft der Verein noch weiteren Schulen und Kindern in Kenia. In den vergangenen zwei Jahren, wurde er dabei auch von der Udo Lindenberg Stiftung unterstützt.

Bei einem Besuch von Stiftungsmanager Arno Köster 2011 in Bombolulu, wiesen ihn die Frauen von „Watoto wa Kenya“ auf das größte Problem vor Ort hin: Die Versorgung mit sauberem Trinkwasser klappt nicht und trotz bezahlter Rechnungen (was ein nicht unerheblicher Teil im Jahresetat der Schule ist), kommt nur selten brauchbares Wasser in der Schule an. Auch Grundwasser kann hier so gut wie nicht verwendet werden, weil es salzhaltig ist. So bleibt oft nichts anderes übrig, als Wasser von außerhalb zu beziehen, sofern es bezahlt werden kann. Es gab Zeiten, da mussten Schüler und Lehrer aus Regenpfützen trinken.

Arno Köster wurde nach seiner Rückkehr tätig und ging auf Rolf Stahlhofen und seine Stiftung „Water is Right“ zu, um Lösungen für das Wasserproblem in Bombolulu zu finden. Anfang des Jahres waren beide dann – gemeinsam mit den Macherinnen des Vereins Inge Lindenberg und Gaby Bentlage – in Mombasa, um sich dort mit den Gegebenheiten vertraut zu machen. Nach einigen Gesprächen war klar, dass hier schon bald eine „Waterbox“ installiert werden soll. (…)

Die Kosten für die „Waterbox“ werden von „Water is Right“ und der Udo Lindenberg Stiftung gemeinsam getragen. Stahlhofens Stiftung übernimmt die Anschaffung der Anlage, sowie alle Nebenkosten. Dafür werden die Erlöse des Benefizkonzertes am 21. März 2013 im Mannheimer Capitol verwendet. Die operativen, sowie Personalkosten im Zusammenhang mit Transport, Einrichtung und Betrieb der „Waterbox“, trägt die Udo Lindenberg Stiftung.

Der ganze Artikel drüben

Infos zum Konzert

Quelle: Water is Right. Text und Video: (ak)

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CIMG4662Ständig gibt’s überall Benefizkonzerte. Warum jetzt schon wieder?

Rolf  Stahlhofen: Am 22. März ist Weltwassertag, der überall auf der Welt ein Thema ist, außer in Deutschland – da kommt ja das Trinkwasser aus der Leitung. Damit geht es uns besser als 70 Prozent der Menschen. Mit dem Konzert unterstützen wir ein Projekt, mit dem die Udo Lindenberg Stiftung und „Water is Right“ 1400 Kindern und Lehrern sauberes sicheres Trinkwasser kostenlos zur Verfügung stellt.

2002 ging es bei „Menschen am Fluss“ um Flutopfer in Deutschland. Da war die Betroffenheit in Deutschland doch viel höher…

Stahlhofen: Da hat Wasser eines seiner vielen Gesichter gezeigt. Durch die Flut wurden viele Menschen Hab und Gut los. Vielen ist nicht bewusst, dass mehr als eine Milliarde Menschen keinen gesicherten Zugang zu sauberem Wasser haben. Das Konzert soll auch dazu beitragen, die Erkenntnis zu transportieren, dass der Zugang zu Wasser gesichert sein muss, es muss bezahlbar bleiben.

Was ist aus dem Erlös geworden?

Stahlhofen: Mit dem Erlös 2002 wurden Jugendclubs und Vereine aufgebaut und saniert. Die Mitglieder des Vereins fuhren damals auf eigene Kosten in die Krisengebiete und suchten Projekte aus, um sicherzugehen, dass die Hilfe ankommt.

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Glauben Sie, dass das jetzt wieder so erfolgreich wird?

Stahlhofen: Ich denke, das Thema braucht Zeit, um in den Köpfen anzukommen. Deswegen ist es erst mal wichtig, das die Menschen ins Capitol kommen, um Musik aus einem guten Grund zu hören. Erst zusammen tanzen, sich dann informieren.

Wo kommt das Geld diesmal hin?

Stahlhofen: Die Udo Lindenberg Stiftung trat an mich heran, und bat mich, eine von ihnen finanzierte Schule und deren Partnerschulen mit einer Trinkwasseranlage zu unterstützen.

Wie funktionieren diese Geräte?

Stahlhofen: Die Technologie kommt aus Deutschland und wird vor Ort von unseren Projektleitern angepasst. Es ist eine Aufbereitungsanlage in der Größe einer Europalette, die aus verschmutztem Wasser für 2500 Menschen täglich sauberstes Trinkwasser produziert – in einer Qualität, die der deutschen Trinkwasserverordnung entspricht.

Tut es so ein Gerät alleine – oder baut Ihr noch Hilfe drumherum?

Stahlhofen: Die Anlage wird in Kenia so umgebaut, dass sie autark ist, also ohne externe Energieversorgung mit Solarbatterie funktioniert. Es werden Leute vor Ort von der deutschen Technologiefirma geschult, die Maschine ist störungsfrei und einfach zu bedienen. Damit wird vor Ort auch ein Arbeitsplatz geschaffen.

Und wie stellt Ihr sicher, dass das Geld nicht in andere Kanäle fließt?

Stahlhofen: Ich war im Januar selbst mit Arno Köster von der Udo Lindenberg Stiftung vor Ort. Lindenbergs Schwester und seine langjährige Partnerin, die seit über 30 Jahren vor Ort ist, hat uns ihre Partner vorgestellt. Außerdem arbeitet meine Stiftung „Water is Right“ intensiv mit der UN Habitat zusammen, die ihre Zentrale in Kenia hat, und eine der Schulen wird von der UN Habitat unterstützt. Es sind regelmäßig Leute vor Ort, um sicherzustellen, dass die Hilfe nachhaltig ist. mehr

Quelle: Mannheimer Morgen vom 13. März 2013. Fotos (ak)

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Website Water is Right

Udo Lindenberg Stiftung

Weitere Infos zum Konzert am 21. März 2013 in Mannheim

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edo-zanki-pressefoto2-300x200Nach einigen erfolgreichen Jahren als Musikproducer, Songwriter und Musical Direktor, für so illustre Namen wie Andre Heller, Söhne Mannheims, Xavier Naidoo, Grönemeyer, Thomas D., Rainhard Fendrich, Julia Neigel, Ulla Meinecke und viele mehr ist Edo Zanki vor vier Jahren angetreten wieder das zu sein, was er am liebsten ist – leidenschaftlicher Singer-Songwriter und Live Act der Extraklasse.

Seit 2009 reist er wieder regelmäßig durch den deutschsprachigen Raum und gibt mit seiner jungen Band hinreissende Konzerte vor begeistertem Publikum. Zu Recht gilt er als Pate des deutschsprachigen Soul, den er unnachahmlich interpretiert, doch mittlerweile ist seine Musik auch balladesk und erzählerisch geworden.

Auf dem aktuellen Album und Livekonzert „hautnah“ wird unter anderem akustisch und mit großer Emotion gespielt und gesungen, aber wer Edo kennt weiß, dass dies keine akademischen, blutleeren Veranstaltungen sind, sondern große Musikalität und Edos unnachahmliche Stimme dominieren, die in den Jahren eher noch markanter und eindringlicher geworden ist. So frisch und gutlaunig, gleichzeitig so persönlich, tief und empfindsam hat man Edo Zanki noch nie gehört.

Am kommenden Montag, 11. März, 19.30 Uhr, heißt es Edo Zanki präsentiert … sein neues Album “hautnah” und zwar exklusiv und vorab für das Karlsruher Publikum im Kammertheater.

Quelle: Boulevard Baden. Foto: (c) Boulevard Baden

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