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Archive for März 2016

Anfang des Jahres war Karun Koernig erstmals wieder in Mombasa. Hier hatte er im Auftrag von „Water is Right Foundation“ und Udo Lindenberg Stiftung 2014 zwei Wasserprojekte koordiniert und umgesetzt. Ein der Anlagen steht im Ausbildungszentrum „St. Joseph House of Hope“, mit dem die Udo Lindenberg Stiftung seit einigen Jahren kooperiert.

Basierend auf einer Filterung mit Hilfe von UV-Licht, produziert sie zwischen 2000 und 3000 Liter pro Tag. Damit werden nicht nur Schüler, Lehrer und Azubis versorgt, sondern auch ein Großteil der umliegenden Community. „St. Joseph House of Hope“ verkauft Trinkwasser deutlich unter Marktüblichen Preisen. Mit den Einkünften kann die monatliche Stromrechnung bezahlt werden.

In den vergangenen Jahren liefen beide Anlagen ohne größere Probleme. Einzig an der Wartung hapert es mitunter. Davon konnte sich Karun Koernig bereits in Ziwa la N´Gombe überzeugen und auch in „St. Joseph House of Hope“ macht er die selben Erfahrungen, wie das Video zeigt.

Video: (ak) © ULS 2016

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Im Januar 2014 hatte die Udo Lindenberg Stiftung, in Kooperation mit „Water is Right Foundation„, zwei Wasserprojekte im Raum Mombasa gestartet. Insgesamt werden seitdem rund 3000 Menschen mit sauberem Trinkwasser versorgt.

Beide hatten aus dem Projeketat zwei Jahre die Betriebs- und Folgekosten der Anlagen bezahlt. Dazu gehören ein Mechaniker, zuständig für Wartung und Ansprechpartner der beiden Stiftungen, die Übernahme der Kosten für Strom, sowie Ersatzteile.

Bisher liefen beide Anlagen ohne größere Probleme.

Im Slumviertel Bombolulu, wird die Primary School „Ziwa la N´Gombe“ die Betriebskosten nicht weiter alleine tragen können. Karun Koernig, operativer Leiter der Projekte, ist erstmals seit zwei Jahren in Mombasa, um einen neuen Mechaniker einzuweisen und sich ein Bild vom Zustand der Anlage zu machen. Bis auf ein paar Kleinigkeiten und einer unerwarteten, aber lösbaren Aufgabe, läuft alles reibungslos. Die Projektverantwortlichen beschließen, die Betriebskosten weitere zwei Jahre lang zu übernehmen.

Im Video: Wartung der Waterbox® und Eindrücke aus „Ziwa la N´Gombe“.

Video: (ak) © ULS 2016

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Bei unserer diesjährigen Kenia-Reise haben wir auch wieder die „New White House Academy“ besucht. Seit einigen Jahren ist die Udo Lindenberg Stiftung der Boarding-School in Voi freundschaftlich verbunden und konnte seitdem bei einigen Bauprojekten helfen.

Immer wieder erzählte uns Gründerin Annedore Biberstein in den vergangenen Jahren von den Wasserproblemen der Schule. Bisher konnte keine günstige Lösung gefunden werden, da alle Versuche, „New White House Academy“ an das Trinkwassernetz anzuschließen, gescheitert sind. Ein eigenes Bohrloch könnte eine autarke Lösung bringen. Doch hierbei gibt es auch einige Risiken zu berücksichtigen.

Um eine mögliche Lösung vor Ort zu finden, haben wir in diesem Jahr zusammen mit Karun Koernig, operativer Leiter unserer Partner der „Water is Right Foundation„, vor Ort recherchiert. Gespräche mit Vertretern der örtlichen Wasserbehörde ergaben Klarheit über die lokale Situation. Eine Pumpstation, die die sogenannte „Mzima-Springs-Leitung“ versorgt, musste wegen dem Bau einer Eisenbahn demontiert und verlegt werden. Bisher wurde sie noch nicht wieder aufgebaut. Davon betroffen sind mehrere Communitys, Schulen, Krankenstationen und andere öffentliche Einrichtungen im Großraum Voi. Auch „New White House Academy“ könnte Wasser aus dieser Leitung beziehen. Annedore Biberstein wurde in Aussicht gestellt, dass dies bis März geschehen soll.

Nach drei Tagen Recherche vor Ort, ergaben sich einige Möglichkeiten „New White House Academy“ zu helfen. Auch die Bohrlochlösung ist noch nicht vom Tisch. Alternativ liegen aber auch Modelle vor, wie weiteren Schulen geholfen werden könnte. Karun Koernig steht vor Ort mit Verbindungsleuten in Kontakt, um regelmäßige Updates in die Planungen mit einzubeziehen und so möglicherweise Vorgänge zu beschleunigen. Aus den vorliegenden Ergebnissen wird zur Zeit ein machbares und nachhaltiges Konzept entwickelt.

Das Video zeigt, dass in „New White House Academy“ bereits alle Voraussetzungen für eine effektive Wasserversorgung gegeben sind. Außerdem zu sehen, die Fortschritte beim Bau der Secondary-School, der durch zahlreiche private Spender und Freunde ermöglicht wurde. Die Bilder stammen aus Februar 2016 und da der Bau so schnell voranschreitet, gibt es hier von Annedore Biberstein den aktuellen Stand.

Video: (ak), © ULS 2016

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