Es reicht gerade zum Überleben

Trotz relativ geringer Fallzahlen, hat Corona Kenia hart getroffen. Viele Menschen haben keinen Job und kämpfen ums Überleben. Dazu zwei Berichte:

Arno Köster spricht im radio saw Podcast mit Ingolf Klos über Corona in Kenia. Anhören könnt Ihr das Interview hier.

Globale Gesellschaft“ berichtet über die Auswirkungen des Virus auf den Tourismus und zitiert Karisa Kenga Mbitha, der seinen Job als Animateur verloren hat:

„Wir leben nun von der Hand in den Mund. Zusammen mit neun Freunden habe ich einen Mikrokreditverein gegründet. Jeder gibt monatlich knapp vier Euro, und nach einer gewissen Zeit kriegt einer das Geld. Ich war auch schon mal dran und habe 76 Euro bekommen. Die Hälfte davon habe ich in die Ausbildung meiner Schwester investiert, von dem Rest habe ich Telefongebühren und Lebensmittel bezahlt. Mit einigen Freunden zusammen gehört mir ein Fischereinetz, wir wechseln uns damit ab. Mein Vater hat früher immer zu mir gesagt: ›Ich werde dir nicht beibringen zu betteln, sondern zu fischen, dann kannst du immer für dich sorgen.‹ Aber das stimmt nicht mehr, wir können den Fisch kaum noch verkaufen. Die Menschen haben kein Geld, die Restaurants und Hotels sind wegen der Corona-Pandemie entweder geschlossen, oder sie haben kaum Kunden.“ Hier den ganzen Artikel lesen.

Foto: Bettina Rühl. Via Spiegel Online.

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