Panikpreisfinale im Livestream * Hesse Sonderpreis in Calw übergeben

(Calw) Die sechs Panikpreisfinalist*innen 2021 stehen fest. Es war schwer, aber dennoch war sich die Jury nahezu einig. MOLA, Ronja Maltzahn, Tyna, Zwo Eins Risiko, Von Welt und Rami Hattab* werden am 30. und 31. Juli 2021 an der Popakademie in Mannheim die Gewinner*innen ausspielen.

„Wir wollten mit dem Panikpreis 2021 ein Zeichen setzen. Junge Musiker*innen und Texter*innen ermutigen, nicht aufzugeben in diesen für die Kulturszene schwierigen Zeiten, die hoffentlich bald hinter uns liegen“, so Arno Köster, Sprecher und Projektleiter der Udo Lindenberg Stiftung. Er betont vor allem die Vielfältigkeit der Stile. „Genau so auffällig war, dass die Texte radikaler, politischer, inhaltlicher waren als in den Vorjahren. Das zeigt uns, dass der Preis mit seiner Philosophie inzwischen anerkannt und unsere Botschaft angekommen ist. So hoch wie in diesem Jahr war das Niveau noch nie.“ 

Nicht nur die Jury erwartet ein extrem spannendes Finale. Es wird etwas anders sein als bei den Wettbewerben zuvor, denn erstmals ist es nicht live, sondern als Livestream weltweit im Internet und bundesweit im TV zu sehen. Am 31. Juli 2021 ab 20:15 wird jede Band mit drei Songs live aus der Popakademie übertragen. Anschließend bestimmt die Jury die drei Gewinner*innen. 

„Wir freuen uns sehr, mit der Verleihung des Panikpreises an der Popakademie, Künstler*innen die Möglichkeit zu geben live aufzutreten. Gemeinsam mit unserem langjährigen Kooperationspartner, der Udo Lindenberg Stiftung, ist es uns ein Anliegen, dass alle Finalist*innen Preisgelder erhalten. Durch das Streaming und eine bundesweite TV-Ausstrahlung über Offene Kanäle, können wie die Verleihung 2021 einem breiterem Publikum zugänglich machen“, so Prof. Udo Dahmen, Künstlerischer Direktor und Geschäftsführer der Popakademie Mannheim.

Aufgrund der aktuellen Situation und als Ermutigung für junge Bands, hatte die Udo Lindenberg Stiftung den Modus geändert. 

Statt für drei Gewinner*innen ein Preisgeld von € 2.5000,00, wie in den Jahren zuvor, bekommen 2021 alle sechs Finalisten diesen Betrag. „Wir hoffen, dass unsere Künstler*innen damit ein paar kleine Ausfälle kompensieren können“, sagt Köster. Die ersten drei bekommen dann noch mal den selben Betrag on top, also jeweils 5.000,00 Euro.

Sonderpreis der Sparkasse Pforzheim Calw „Beste Hermann Hesse Vertonung“

Eine Auszeichnung steht bereits fest. Das Duo Anna-Janina Remsperger & Jascha Nakladal gewinnt den Sonderpreis der Sparkasse Pforzheim Calw „Beste Hermann Hesse Vertonung“. Die Jury, bestehend aus Regina Bucher, Leiterin des Hermann Hesse Museums in Montagnola, Herbert Schnierle Lutz, Hesse-Experte und Autor, sowie Andreas Narr, Vorsitzender der Calwer Hermann Hesse Stiftung, war sich einig: „Wir haben uns nach intensiver Beratung einstimmig auf das Musik-Duo Anna Janina Remsperger (Gesang) und Jascha Nakladal (Klavier) geeinigt, da sie mit dem Lied „Du und ich“ den künstlerisch umfassendsten und überzeugendsten Beitrag eingereicht haben, der sich zusammensetzt aus intensiver Hesse-Rezeption (von „Narziß und Goldmund“), Umsetzung in einen eigenen stimmigen Text und gelungener gesanglicher Aufnahme im Chanson-Stil mit ebenso gelungener Klavierbegleitung.“ Der Preis ist mit 1.000,00 Euro dotiert und einem Videodreh in Calw.

Am Montag, 16. Juli 2021 waren Anna Janina Rempsberger und Jascha Nakladal auf Einladung der Udo Lindenberg Stiftung in Hesses Geburtsstadt. An verschiedenen Stationen des Schriftstellers, wurde ein Portrait gedreht. Anschließend gab es im Georginäum aus den Händen von Katrin Zauner (Sparkasse Pforzheim Calw) die Urkunde. Auch die Hesse-Preisträger werden im Rahmen des Streamings am 31. Juli zu sehen sein.

Mehr:

www.udo-lindenberg-stiftung.de

www.popakademie.de

Die Preisverleihung wird live über Vimeo gestreamt: 

Er wird ebenso auf den Internetportale der Popakademie und der Udo Lindenberg Stiftung zu sehen sein.

Außerdem ist der Panikpreis-Stream in Kooperation mit OK-TV Ludwigshafen über folgende Portale empfangbar: 

  • Im regionale Kabelfernsehen Ludwigshafen-Frankenthal (DVB-C): im regionalen Kabelnetz Ludwigshafen auf Kanal 183
  • HbbTV-fähige Fernseher mit aktivem Internetanschluss – Satellit (DVB-S)
  • Lokalfunkportal auf dem Astra-Satellitensystem über Bundesland Rheinland-Pfalz
  • Terrestrisch: (DVB-T2-HD) Programm „Lokal-TV (connect)“ über das Bundesland Rheinland-Pfalz
  • Magenta-TV: IPTV-Plattform Magenta-TV der Deutschen Telekom auf Programmplatz 517

Calw/Mannheim im Juli 2021

Foto © Andreas Narr: Anna Janina Rempsberger, Jascha Nakladal, Katrin Zauner (Sparkasse Pforzheim Calw), Arno Köster (Udo Lindenberg Stiftung)

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