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Posts Tagged ‘Messe’

Durchweg positiv fällt die Bilanz der Initiative Musik hinsichtlich der gemeinsamen deutschen Präsenz auf dem Branchentreff South By Southwest (SXSW) in Austin aus. Unter dem Motto „Wunderbar“ hatten sich, koordiniert von der Initiative Musik, mehr deutsche Musikfirmen und Künstler denn je in der texanischen Hauptstadt vorgestellt. Dabei taten sich Repräsentanten der deutschen Top-Musikstandorte Hamburg, Berlin und Köln zusammen, „um Popmusik aus Deutschland in der Welt bekannter zu machen und die Kontakte zwischen deutschem und internationalem Musikmarkt zu stärken“.

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Jens Michow, Aufsichtsratsmitglied der Initiative Musik, bilanziert: „Für die Bands ist es hervorragend gelaufen, da hat sich jeder investierte Cent gelohnt. Die Showcases waren sehr gut besucht, unser Ziel, deutsche Musik im Ausland zu stärken, haben wir erreicht. Insgesamt hat der deutsche Auftritt hier begeistert.“

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14 deutsche Live-Acts demonstrierten bei SXSW 2010 ihr Können, darunter HipHop- und Soulmusikerin Nneka, DJ und Produzent Malente, die Indie-Rockband Kilians und Avantgarde-Elektroniker Hauschka.

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Mit „Wunderbar“ überschrieben war die Veranstaltung „Lunch with the Germans“, die besonders positiv aufgenommen worden sei: Direkt an der 6th Street, Austins Ausgehmeile und SXSW-Hauptader, luden Hamburg, Berlin und Köln gemeinsam die Vertreter des internationalen Musikbusiness ein. Dazu lieferte Musik von DJ Heidi, Tobias Thomas und Matias Aguayo Impressionen deutscher Clubkultur.

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Insgesamt waren mehr als 40 Unternehmen und Branchenvertreter aus allen Bereichen der deutschen Musikwirtschaft in Austin präsent, darunter Booking-Agenturen, Online-Radios, Web-Dienste für Musiker und Fans, Download-Portale und Plattenlabel. Mit 21 Vertretern stellte die Hauptstadt Berlin die größte Gruppe. Die Berlin Music Commission war mit einem eigenen Stand vor Ort – genauso wie das Reeperbahn Festival aus Hamburg.

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Quelle: MusikWoche.de

SXSW @ YouTube (Videos, Talks, Filmtrailer, Internet)

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Unter dem Motto „Wunderbar“ präsentieren sich deutsche Musikunternehmen und Künstler in diesem Jahr erstmals geschlossen auf dem texanischen Branchenevent South by Southwest (SXSW). Die Initiative Musik koordiniert den Auftritt der 79 deutschen Musikunternehmen und 16 Künstler bei der Veranstaltung, die vom 12. bis 21. März im texanischen Austin stattfindet.

Die Bundesregierung unterstützt die gemeinsame Messepräsenz finanziell im Rahmen der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft. Erstmals seien in diesem Zusammenhang Mittel des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) eingesetzt worden, heißt es dazu aus Berlin. (…)

(Diese) Kontakte will die deutsche Delegation unter anderem mit der von der Initiative Musik organisierten Veranstaltung „Lunch with the Germans“ pflegen. Zudem planen die teilnehmenden Unternehmen in Zusammenarbeit mit dem Bund die 52-seitige Broschüre „Wunderbar“, die einen Überblick über die deutsche Musikwirtschaft geben soll. Schließlich präsentiert die begleitende CD-Compilation „Wunderbar“ 14 junge deutsche Künstler, wobei das dargebotene Spektrum von Superpitcher über Kilians bis hin zu Schlachthofbronx reicht.

Quelle: MusikWoche, Initiative Musik. Foto: Jepp Picard, sxsw

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GCO Blog

Seit gestern läuft in Leipzig die Games Convention, in abgespeckter Form. Nachdem die Branche nach Köln abgewandert ist, versucht man es jetzt mit der „weltweit ersten Messe für Online-Spiele“. Das Konzept ist vielversprechend, der Besuch in den Messehallen wesentlich ruhiger und entspannender als die Jahre davor. Ein passendes Rahmenprogramm und gute Angebote für Wochenend-Besucher geben der neuen Games Convention schon jetzt ein eigenes Gesicht. Kann sein, dass Leipzig hier schon im nächsten Jahr bei den Besuchern die Nase vorn hat.

Geblieben ist das Blog zur GCO, das auch in diesem Jahr wieder Daniel Große und Thomas Gigold bestücken.

Die Games Convention Online geht noch bis morgen.

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Die Musikbranche diskutiert über die Gründe der diesjährigen Popkomm-Absage – nicht nur Ende Juni auf der Bundesfachkonferenz der Initiative Musik in Warnemünde. Jetzt meldet sich auch der Konzertveranstalter Berthold Seliger zu Wort. In der „Berliner Zeitung“  schreibt er ein paar harte, aber wahre Worte, die wir nur unterstreichen können:  Eine Nabelschau der Musikindustrie braucht kein Mensch. Produktive Ergebnisse oder erfolgsversprechende Neukontakte hat die Musikmesse auch uns selten eingebracht. Von daher waren wir schon seit 2000 weder in Köln, noch später in Berlin. Musikwoche.de fasst Seligers Nachruf zusammen:

In einem Beitrag für die „Berliner Zeitung“ mit dem Titel „Nachruf auf eine Funktionärsmesse“ kommentiert Konzertveranstalter Berthold Seliger die diesjährige Absage der Popkomm als „logisch“.  „Die Popkomm war überflüssig, und sie wird immer überflüssig sein. Egal, ob sie in Köln oder Berlin stattfindet, egal, welcher Regierungschef die Tonträgerindustrie unterstützt, egal, wer jetzt Krokodilstränen weint. Die Sachlage ist einfach: die Tourneeveranstalter, Agenten und Festivalbetreiber gehen nach London zur ILMC, die Tonträgerfirmen und Verlage gehen, solange das Geld reicht, noch zur Midem nach Cannes, und wer Neues entdecken will, geht zur Womex oder nach Austin/Texas zur SXSW“, schreibt Seliger.

Die Popkomm ist seiner Ansicht nach eine „teure Bauchnabelschau mit Dauerparty“, die die Branche nicht mehr bezahlen könne, seit sich die Umsätze der Tonträgerindustrie im freien Fall befinden. „In den letzten Jahren erlebte man leere Messehallen, kaum internationale Besucher, ein provinzielles Konferenzprogramm“ bilanziert der in der Hauptstadt ansässige Konzertagenturchef. Auch von der geplanten Ersatzveranstaltung in Berlin hält er wenig: „Ob nun ausgerechnet die Initiative um Pop-Faktotum, Rammstein-Entdecker und Multiunternehmer Tim Renner und das hochsubventionierte ‚Radialsystem‘ in der Lage ist, eine ‚Graswurzel-Popkomm‘ aus dem Boden zu stampfen, muss bezweifelt werden. Wenn die Branche einen Treff in Berlin braucht, wäre es eine moderne Neuauflage der Berlin Independent Days, ohne Pop-Funktionäre, Staat und Showcase-Mittelmaß. Danach sieht es nicht aus: Wo Funktionäre herrschen, ist Mittelmaß Gesetz.“

Seliger sieht auch die Begründung der Popkommabsage durch Prof. Dieter Gorny, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Musikindustrie, als unglaubwürdig, wonach sich viele Unternehmen es sich „wegen des Diebstahls im Internet nicht mehr leisten“ könnten, an der Messe teilzunehmen. „Keine Rede davon, dass die Branche bei der Entwicklung digitaler Tonträger alles verschlafen hat – von der Erweiterung der Vertriebswege bis zur Erneuerung des Urheberrechts“, wendet Berthold Seliger ein. „Außerdem weist selbst der Bundesverband Musikindustrie in seinem Jahreswirtschaftsbericht darauf hin, dass illegale Downloads und der Absatz von CD-Rohlingen stark rückläufig sind: Von 2003 bis 2007 hat sich die Zahl illegaler Downloads von 602 auf 312 Millionen fast halbiert, obwohl es drei mal so viele DSL-Zugänge gibt, heißt es dort. Die Tonträgerkonzerne erwirtschaften längst mehr als jeden fünften Euro im Internet, 2007 weltweit 3,7 Milliarden Dollar, wobei der Umsatz allein von 2007 auf 2008 um ein Drittel stieg.“

Zudem sei es unklar, woher der Bundesverband genaue Zahlen illegaler Downloads wissen könne. Seliger weiter: „Und nicht jeder Rohling wird zum ‚Schwarzbrennen‘ von Musik genutzt. Es gehört Chuzpe dazu, von der Politik dennoch protektionistische Gesetze zu verlangen. Gornys Konzept ist es, der Politik seine Forderungen stetig einzuhämmern: Der tausendfach verbreitete Unsinn wird schon irgendwann hängenbleiben. Unter diesem Motto unternahmen Gorny & Co. schon Kriminalisierungsversuche der Kunden durch ihre fragwürdige ‚Copy kills music‘-Kampagne und forderten scharfe Gesetze zur Diebstahl-Abwehr im Internet. Vorbild ist die Netzsperre für einzelne Musik-Piraten in Frankreich – ein Gesetz, das dort gerade vom Verfassungsgericht kassiert wurde, weil es gegen das Grundrecht auf Informationsfreiheit verstößt.“

Der für deutliche Worte bekannte Seliger sieht das Geschäftsmodell der Tonträgerindustrie als „überlebt und so siech wie den Quelle-Katalog. Der Daseinszweck der Tonträgerindustrie war es, Musikaufnahmen zu finanzieren, zu kopieren und zu vertreiben. Alle drei Aufgaben sind mittlerweile obsolet: Mittlerweile beherrschen die Künstler die Produktionsmittel, und in Zeiten von Internet ist es leicht, direkten Kontakt zwischen Künstler und Publikum herzustellen. Nicht nur Radiohead verkaufen so ihre Musik. Und da die ‚kulturveräußernde‘ Tonträgerindustrie nie ernsthaft an der Entdeckung und Förderung guter neuer Musik interessiert war, hat sie ihre Existenzberechtigung verloren.“ Die Zukunft gehöre „den ehrenwerten Independent-Firmen, bei denen Musikliebhaber arbeiten, und die genau deshalb und wegen ihres Vertrauensverhältnisses zu ihren Künstlern auch überleben werden, wenn auch mit verändertem Geschäftsmodell.“

Die Tonträgerindustrie aber habe nun das Urheberrecht als Betätigungsfeld entdeckt. „Sie behauptet, damit den Künstlern zu nützen – das Gegenteil ist der Fall. Die wenigsten Künstler haben etwas von den GEMA-Gebühren, die Veranstalter für ihre Konzerte bezahlen.“ Das Urheberrecht sei zum „Kampfbegriff der Verwertungsindustrie“ geworden. „Musik aber gab es schon vor der Gründung von Plattenfirmen und der GEMA, und Musik wird es auch nach dem Untergang der Tonträgerindustrie geben“, bekräftigt Bertold Seliger. „Es ist in der Menschheitsgeschichte eine anerkannte Kunstform, Werke nachzuahmen, zu kopieren und weiterzuentwickeln. Warum sollte die Politik ausgerechnet in Zeiten der Digitalisierung einer relativ kleinen Industriesparte die Legitimität eines anachronistischen Systems verschaffen?“, fragt der Veranstalter.

Quelle: musikwoche.de vom 06. Juli 2009

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Auch um die Weihnachtszeit wird die Nintendo TruckTour 2008 wieder durch Deutschland ziehen. Bis zum 20. Dezember ist der Showtruck in vielen Städten unterwegs. Auftakt ist am 29. und 30.11.2008 auf der Verbraucherausstellung „Du und Deine Welt“ in Hamburg. Am 01. und 02. Dezember steht der Truck dann vor dem Roland Center in Bremen.

Alle Termine gibt es demnächst hier. Mehr Infos auf der offiziellen Website zur Tour.

Mehr zum Nintendo Truck

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Die Nintendo TruckTour kommt zum zweiten Mal in diesem Jahr nach Stuttgart. Vom 13. bis 16. November 2008 können die neusten Spiele und das komplette Wii-Programm auf der Messe Hobby & Elektronik getestet werden (Showtime 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr; Do: 14:00 Uhr bis 20:00 Uhr).

Mehr Termine hier

TruckTour im Internet

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