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Posts Tagged ‘Nachwuchs’

Wenn Schüler im spielerischen Umgang mit der Geschichte lernen: was für ein Land ist die Bunte Republik Deutschland, wo kommen wir her, wo geht das hin – besser geht’s doch nicht. Ich hoffe, dass viele Schulen in ganz Deutschland auch so’n Ding machen. Das nenne ich sinnvolles, intelligentes Entertainment, Bildungspush, Turbopower. Let’s rock !“ Udo Lindenberg

„Hinterm Horizont macht Schule“ kommt in den Harz. Das Sozialprojekt der Udo Lindenberg Stiftung wird ab sofort mit Jugendlichen aus vier Schulen der Region umgesetzt. Basierend auf dem Erfolgsmusical „Hinterm Horizont“, sollen durch das Projekt soziale Fähigkeiten, geschichtliches Wissen, sowie Selbstbewusstsein und Demokratiekompetenz vermittelt werden. Dies war in der Vergangenheit bereits erfolgreich in Leipzig und Greifswald gelungen.

Auf Vermittlung der Harzsparkasse, nehmen die Europaschule August Bebel aus Blankenburg, die Ganztagsschule Burgbreite Wernigerode, die Albert-Schweitzer-Schule Halberstadt, sowie aus Quedlinburg die David-Sachs-Schule teil. Rund 100 Schülerinnen und Schüler werden in verschiedenen Arbeitsgruppen ihre eigene Version der deutsch-deutschen Liebesgeschichte erarbeiten und diese im November 2017 mit Unterstützung des Nordharzer Städtebundtheaters Halberstadt öffentlich aufführen. Gecoacht und unterstützt werden sie dabei durch Schauspieler und Experten von Stage Entertainment und Udo Lindenberg Stiftung.

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Gern möchten wir Ihnen mehr über dieses Projekt erzählen und laden Sie hiermit herzlich ein zu einem

Pressegespräch am 12. Januar 2017, 14:00 Uhr in die Harzsparkasse Wernigerode, Gustav-Petri-Straße 8, Raum 3.04.

Gleichzeitig wird aus diesem Anlass eine Vereinbarung unterzeichnet, die die Partnerschaft aller Beteiligten besiegeln soll.

Neben Vertretern der aufgeführten Schulen, sowie des Schulverwaltungsamtes Landkreis Harz, stehen Ihnen die Projektleiter der Udo Lindenberg Stiftung als Gesprächspartner zur Verfügung:

Musikalische und künstlerische Leitung: Noah Fischer, Saxofonist Panikorchester und „Hinterm Horizont Band“, Berlin.

Regie und Coaching: Michael Eisenburger, Schauspieler und Regisseur. Udo Lindenberg Darsteller im Berliner Musical.

Projektmanagement: Arno Köster, Udo Lindenberg Stiftung. Koordinator operatives Geschäft, Projektabwicklungen.

Alle drei werden Ihnen mehr erzählen über Ablauf und Hintergründe des Projekts „Hinterm Horizont macht Schule“. Vertreter der beteiligten Schulen geben einen Überblick, wie das Projekt im Harz umgesetzt wird. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Sie am 12. Januar 2017 ab 14:00 Uhr in der Harzsparkasse Wernigerode begrüßen dürfen. Bitte teilen Sie uns kurz per Mail mit, ob wir mit Ihrem Kommen rechnen können.

Rückfragen gern jederzeit an:

Arno Köster

Tel: + 49 (0) 341 249 90 782, Mail: arnokoester@udo-lindenberg-stiftung.de

Hintergründe zum Projekt „Hinterm Horizont macht Schule“:

Greifswald: hier und hier

Leipzig: hier

Foto: © etm. Schüler, Coaches und Lehrer nach der Aufführung in Leipzig.

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Von Sonja „Schwessi“ Schwabe

Mitten im Schwarzwald: Ein Abend in Klosterruinen, eine Panikparty für Hermann Hesse, eine Familienfeier zum Tourneeabschluss – und ein Fest für den Frieden.

Das Hermann-Hesse-Festival 2016 ist eröffnet: Der erste auf der Bühne im Klosterhof Hirsau ist der großartige Joachim Krol. Er liest „Der Dichter“ von Hermann Hesse so aus vollstem Herzen, als wäre er selbst der Verfasser dieser Zeilen. Etwas Magisches begleitet diesen Abend, hängt in der Ruinenkulisse der highligen Klosteranlagen, die heute ein weiteres Mal von Udo Lindenberg durchstreift werden: „Suchende, erkenntnisreiche, erleuchtende Wanderungen auf den Spuren meines großen Seelenbruders Hermann Hesse, von Calw bis Montagnola.. immer auf dem Weg zur highligen Individualität, politisch sensibel, über alle Grenzen gucken, und die große Sehnsucht, Frieden für alle Menschen auf diesem Planeten, das hat uns schon immer tief verbunden.“

Das zehnjährige Jubiläum seiner Stiftung, die diese Connection lebendig in die Zukunft tragen will, wird heute zelebriert. Und weil Udo immer lustig wird, wenn es besonders ernst und feierlich zugeht, trällert er erstmal spontan eine A cappella Version von „Nonnen – sie wohnen in Klostern, Nonnen – und das nicht nur zu Ostern …“ usw., zur großen Erheiterung des Publikums.

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Panikpreisträger KRAUS ballert direkt die gute Laune Kanone raus, singen von Plan A, B, C, D und E – und „ich war gestern schon wieder erst heute im Bett“ – alles steigt sofort ein und feiert mit, und es ist sofort klar, warum die Jury diese Jungs ausgewählt hat.

Moderator Arno Köster berichtet von den neuen Projekten der Udo Lindenberg Stiftung, für die ein Teil des Eintrittsgeldes verwendet wird: „Wasser ist ein Menschenrecht, Wasser gehört nicht in die Hände von Konzernen!“ und freut sich über insgesamt 6666,- Euro, die dem Afrika-Projekt der Udo Lindenberg Stiftung zufließen, um sanitäre Anlagen für die neue Schule in Voi bauen zu können.

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Foto: © Tine Acke. Die Panikpreisträger 2016

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Nach Seegang im Chartsturm: Lindenberg auf Platz 1

(dpa) Knapp eine Woche lang war Rockstar Udo Lindenberg mit Panikorchester und -familie, Musikerkollegen und rund 2500 Fans auf einem Kreuzfahrtschiff unterwegs.

Gerade hat der 69-Jährige die vierte Ausgabe seiner „Rockliner“-Touren im Hafen von Palma de Mallorca beendet, da bringen ihm extra eingeflogene Verantwortliche der Offiziellen Deutschen Charts noch schnell eine heiß begehrte Trophäe an Bord: Mit seinem vor einer Woche veröffentlichten Werk „Stärker als die Zeit“ hat es der Deutschrock-Pionier auf Anhieb wieder ganz nach oben an die Chartspitze geschafft – das dritte Nummer-eins-Album für ihn in Folge und in seiner Karriere überhaupt.

„Ich wunder‘ mich, dass ich überhaupt noch stehe – so umwerfend wie das alles ist“, sagte Lindenberg schon bevor er die Trophäe bekam. „Echt überwältigend, dieser ganze Zuspruch, diese Liebeserklärungen. Das macht mich sehr happy.“ Als der selbsternannte Panikrocker, der am 17. Mai 70 Jahre alt wird, 2008 mit „Stark wie Zwei“ zum Comeback antrat, eroberte er die Albumspitze zum ersten Mal in seiner Jahrzehnte langen Laufbahn. Drei Jahre später stieg der Hamburger Hotel-Dauergast mit „MTV Unplugged – Live aus dem Hotel Atlantic“ ebenfalls sofort auf der Eins ein.

Mit seinem 36. Studioalbum schubste er nun die Schlagerkönigin Andrea Berg vom Thron.

Einen „Plan B“ habe er nie gehabt, singt Lindenberg im gleichnamigen neuen Song. Dafür geht „Plan P“ mit P wie Panik offensichtlich wieder auf. Just an dem Tag, an dem er die Platte an den Start brachte, tauschte er „Atlantic“ gegen Atlantik. Die Panik-Maschinerie lief bereits auf Hochtouren, da warf die „Mein Schiff 3“ von TUI Cruises für den Rockstar die Maschinen an. Die vierte „Rockliner“-Tour führte knapp eine Woche lang von Málaga über Lissabon, Gibraltar und Ibiza nach Mallorca. Kreuzfahrttage der etwas anderen Art auf Mittelmeer und Atlantik, panische Zeiten zwischen Bug und Heck mit Lindenberg-Songs zum Frühstück wie zum Feiern.

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An drei Abenden rockte der Musiker das Bordtheater mit seiner Show, mit der er bald wieder Stadien und Hallen füllen will. „Udo hat alles gegeben“, sagte TUI-Cruises-Geschäftsführerin Wybcke Meier. „Er hat nicht nur auf der Bühne eine tolle Performance abgeliefert, sondern hatte tatsächlich auch die Nähe zu den Gästen an Bord.“ Es gab Workshops und Jamsessions, auch Sängerinnen wie Stefanie Heinzmann und Deine Cousine waren mitgereist. „Die Energie auf solchen Reisen ist natürlich etwas anders, man merkt, dass die Gäste alle einen gemeinsamen Nenner haben“, sagte Meier. Gesehen hat man es überall: Udo-Doubles und einfache Hutträger, Fans in Jacken und Shirts mit Panik-Parolen.

Solche Themenreisen bis hin zur Yoga-Kreuzfahrt lockten auch Passagiere an Bord, die sich sonst nicht für Schiffstouren interessierten, erklärte die Geschäftsführerin, die bis 2020 mit einem Anstieg auf rund drei Millionen Reisenden aus dem deutschen Kreuzfahrtmarkt insgesamt rechnet. Zum Vergleich: „Im vergangenen Jahr gab es knapp 1,8 Millionen Kreuzfahrtgäste aus dem deutschen Markt, Mitte der 90er Jahre gerade mal 300 000.“ An Musik-Themen könnte sie sich neben den „Rockliner“- und „Full Metal“-Fahrten auch Funk und Soul vorstellen. Auf der „Mein Schiff 3“ überließ die Panik-Crew den Philharmonikern aus Wien in Palma die Kabinen.

Neuen Nachschub an Eierlikör muss Chefkoch Karsten Stumpf vorerst aber wohl nicht wieder in großen Mengen auf dem Schiff anrühren. Von Lindenbergs Lieblingslikör waren vor Reisestart rund 720 Liter in Flaschen geladen worden – zu wenig für die Fans in Feierlaune, Stumpfs Crew mixte Eigelb, Vanille, Puderzucker, Sahne und Rum in großen Töpfen selbst.

Als „Feierlikör“ dürfte der gelbe „Gurgel-Stoff fürs Goldkehlchen“ (Lindenberg) bei dem Rockstar und seinen Fans auch in der nächsten Zeit eingeschenkt werden: Kurz nach dem 70. Geburtstag beginnen am 20. Mai die nächsten Stadien- und Hallenkonzerte als Abschluss einer „Tour-Trilogie“ – noch ein Triple nach dem dritten Nummer-eins-Album.

Text: Dorit Kock. Foto: (ak) Udo und die Zarin vor der Mein Schiff 3

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IMG_6497Sechs Bands stehen im Finale des Panikpreises der Udo Lindenberg Stiftung. Die Jury wählte nach langer Diskussion Niklas Bastian aus Gundelfingen, Cato Janko aus Regensburg, Planetarium aus Köln, Kraus aus Hamburg und Sarah Lesch aus Augsburg. Sie werden nun am 9. Juli 2016 an der Popakademie in Mannheim live vor der Jury die drei Gewinner ausspielen.

Den Sonderpreis der Sparkasse Pforzheim Calw für die beste Hermann Hesse Vertonung bekommt in diesem Jahr Me & La Vie aus Österreich.  Auch sie wird zur Live-Audition nach Mannheim eingeladen, da sie die Jury stimmlich auch mit ihren anderen eingereichten Songs überzeugt hat.

2016 findet der Panikpreis bereits zum fünften Mal statt und die Udo Lindenberg Stiftung besteht zehn Jahre. Erstmals hatte der Wettbewerb im neuen Modus stattgefunden. Die drei Gewinner werden gemeinsam mit Udo Lindenberg und dem Panikorchester am 30. Juli 2016 beim Hermann Hesse Festival im Kloster Hirnau bei Calw auf der Bühne. Der Abend ist bereits seit Wochen ausverkauft.

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Zum zehnjährigen Stiftungsjubiläum präsentiert sich das „Hermann Hesse Festival“ in neuem Gewand, genau wie der Musikwettbewerb Panikpreis. Bis zum Konzert mit Udo Lindenberg am 30. Juli 2016 im Kloster Hirsau stehen die drei Gewinnerbands bereits fest und werden sich in größerem Rahmen als bisher zeigen.

Der Abend steht ganz im Zeichen von Hermann Hesse. Auch er bekommt seine Würdigung, nicht nur durch die Sonderpreisträger der Sparkasse Pforzheim Calw „beste Hessevertonung“.

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Höhepunkt dieses einmaligen Festivals ist der Auftritt von Udo Lindenberg, der ein eigens für diesen Abend zusammengestelltes Programm spielen wird.

Ab sofort läuft der Vorverkauf. Karten gibt es für € 45,- und € 65,- hier. (Davon gehen jeweils zwei Euro für den Bau einer Schule an die von der Udo Lindenberg Stiftung unterstützte „New White House Academy“ in Voi/Kenia).

Weitere Informationen zum Panikpreis gibt es drüben.

Kenia Projekt der Udo Lindenberg Stiftung: Ausführliche Projektbeschreibung hier.

Foto: © Tine Acke. Panikpreisgewinner 2014 Ibrahim Lässing

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!cid_D76D5A49-C421-4ED2-8ED7-2809DF2B4FFCMusik ist eine große Möglichkeit, Haltung zu vermitteln. Schwierig ist es, wenn alle Töne gnadenlos der Vermarktungslogik unterworfen werden, wenn’s nur und immer um Geld geht und schlussendlich Lieder entstehen, bei denen die Brustgröße und der letzte Bettgefährte der Interpretin wichtiger sind als der Text. Udo Lindenberg stemmt sich da dagegen – und hat den Arno Köster in seinem Team, dem der Tanner ja sowieso öfter über den Weg läuft. Und da es den Panik-Preis der Udo-Lindenberg-Stiftung gibt, hat Tanner einfach mal nachgehakt.

Einen wundervollen guten Tag, lieber Arno. Du bist ja Udo Lindenbergs Mann für die Öffentlichkeitsarbeit – und wir laufen uns hier auch immer mal über den Weg, schließlich wohnst Du hier in Leipzig. Nun ist zum fünften Mal der Panikpreis der Udo Lindenberg Stiftung ausgeschrieben. Was ist dies denn? Ein Preis für den architektonisch am besten gelungenen Panic-Room?

Tach, bester Volly. Das wäre mal ein Preis, den sollten wir vielleicht mal ausloben. Nein, der Panikpreis ist der einzig kommerzielle Musiknachwuchspreis, bei dem es um die Texte geht, frei nach der Lebensphilosophie von Udo und Hermann Hesse, der für ihn stets ein Seelenverwandter war. „Sei Du selbst“, ist der Satz, der beide Lebenseinstellungen am besten auf den Punkt bringt. Wir wollen mit dem Preis die jungen Künstler ermutigen, die noch was zwischen den Ohren haben, also Wert auf Texte und Eigenständigkeit ihrer Musik legen. Individuelle Typen mit Haltung sind gefragt! Gerade in diesen Zeiten, in denen es so viel zu sagen gäbe, aber so manches in der Musikszene verflacht ist und im Banalismus versinkt. Unterhaltung hat auch was mit Haltung zu tun. Die jungen Musiker, die das pflegen, wollen wir suchen und fördern.

Ich hörte von einem veränderten Modus. Erzähl mal bitte, welche Veränderungen wurden denn vorgenommen?

Bisher war es so, dass wir immer ein Livefinale in der Hesse-Geburtsstadt Calw gemacht haben. Da sind dann die sechs Finalisten gegeneinander angetreten. Diese Finale wird es in dieser Form nicht mehr geben. Es war zu teuer und unserer Meinung nach auch nicht nachhaltig genug für die Gewinnerbands. Deshalb haben wir ab sofort unsere Zusammenarbeit mit der Popakademie in Mannheim verstärkt. Die von uns ausgewählten Bands, spielen live vor der Jury ebenda und dann werden wir die Gewinner wählen.

Die Popakademie wird dann mit allen Drei gezielt arbeiten und das insgesamt über ein Jahr lang. Das wird nach individuellen Bedürfnissen passieren. Eine Band braucht mehr PR-Coaching, eine andere muss vielleicht im Bereich Songwriting gecoacht werden, andere bei den Texten. Außerdem können unsere Gewinner die Logistik der Popakademie nutzen. Also dort auch mal ins Studio gehen, oder bei internen Konzerten auftreten. mehr

Interview: Volly Tanner, erschienen in Leipziger Internet Zeitung

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