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Posts Tagged ‘Stahlhofen’

Bei unserem diesjährigen Besuch für die Udo Lindenberg Stiftung in Kenia stand das Thema Wasserversorgung im Vordergrund. In Voi haben wir für ein Projekt in „New White House Academy“ die Infrastruktur der Region recherchiert. Erstmals nach zwei Jahren, kam Karun Koernig, Head of Operation unseres Projektes „Wasser für Bombolulu“ nach Kenia. Nach zwei Tagen Voi, besuchte er in Mombasa die beiden Wasserstationen in „Ziwa la N´Gombe“ und „St. Joseph House of Hope.

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Eine Fotodokumentation des Besuchs, finden Sie hier.

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Im Januar 2014 hatte die Udo Lindenberg Stiftung, in Kooperation mit „Water is Right Foundation„, zwei Wasserprojekte im Raum Mombasa gestartet. Insgesamt werden seitdem rund 3000 Menschen mit sauberem Trinkwasser versorgt.

Beide hatten aus dem Projeketat zwei Jahre die Betriebs- und Folgekosten der Anlagen bezahlt. Dazu gehören ein Mechaniker, zuständig für Wartung und Ansprechpartner der beiden Stiftungen, die Übernahme der Kosten für Strom, sowie Ersatzteile.

Bisher liefen beide Anlagen ohne größere Probleme.

Im Slumviertel Bombolulu, wird die Primary School „Ziwa la N´Gombe“ die Betriebskosten nicht weiter alleine tragen können. Karun Koernig, operativer Leiter der Projekte, ist erstmals seit zwei Jahren in Mombasa, um einen neuen Mechaniker einzuweisen und sich ein Bild vom Zustand der Anlage zu machen. Bis auf ein paar Kleinigkeiten und einer unerwarteten, aber lösbaren Aufgabe, läuft alles reibungslos. Die Projektverantwortlichen beschließen, die Betriebskosten weitere zwei Jahre lang zu übernehmen.

Im Video: Wartung der Waterbox® und Eindrücke aus „Ziwa la N´Gombe“.

Video: (ak) © ULS 2016

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Nahe Mombasa, an der Bomburi Road, kooperiert die Udo Lindenberg Stiftung mit dem Schul- und Ausbildungszentrum „St. Joseph House of Hope„.

Im Jahr 2014 installierte die Stiftung – gemeinsam mit der „Water is Right“ Foundation“ – eine Wasseraufbereitungsanlage, samt Bohrlochvertiefung. Diese ermöglicht „St. Joseph“ inzwischen einen kleinen wirtschaftlichen Ertrag.

Hier wurden auch fünf Jugendliche aus der Umgebung fit gemacht für eine Ausbildung als Kfz-Mechatroniker. Ein Programm der Udo Lindenberg Stiftung, dass von der Porsche AG finanziert und weitergeführt wird.

In jedem Jahr besuchen wir „St. Joseph House of Hope“. Im Sinne des Nachhaltigkeitsprinzips, möchte die Udo Lindenberg Stiftung auch künftig die Zusammenarbeit fortsetzen.

Video: akvideo © ULS 2016

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Seit einigen Jahren unterstützt die Udo Lindenberg Stiftung New White House Academy in Voi, Kenia. Dank Gründerin Annedore Biberstein und ihrer unerschütterlichen Energie, geht der Ausbau stetig voran. Mit Hilfe vieler Helfer, Spender und Unterstützer, konnten sie und ihr Team rechtzeitig zum neuen Schuljahr, den Bau einer Secondary School fast abschliessen. Ein paar Kleinigkeiten fehlen noch, aber auch dieses Projekt wird sie meistern.

Ein großes Problem bleibt die Wasserversorgung der Schule. Bei unseren Besuchen in den vergangenen Jahren, wurden wir immer wieder mit dem Problem konfrontiert. Es gab viele Lösungsansätze, die meisten scheiterten. Für ihre Wasserversorgung muss die New White House Academy viele Kompromisse eingehen. Die Situation zur Zeit beschreibt Annedore Biberstein so:

„Immer mehr Leute ziehen in unsere Region, etwa drei Kilometer Luftlinie von uns, Richtung Berg, wurde ein Bohrloch gemacht für die Gemeinde mit einer Solarpumpe. Dieses Wasser ist gut und genügt für die Gemeinde. Der Nachbar rechts von uns hat auch ein borehole gemacht, die Qualität ist Trinkwasser, aber die Quantität lässt nicht zu dass er auch uns mit Wasser beliefert. Eine kleine Klinik wurde gebaut, an der Strasse nach der Schule und die kann erst in Betrieb genommen werden, wenn die Wasserleitung die verlegt wurde hinter unserem Grundstück, das Mzima Springs Wasser endlich in unsere Region bringt.“

Das Problem kann nur gelöst werden, wenn die Schule in ihrer  Versorgung autark wird. Gemeinsam mit der „Water is Right Foundation“ möchte die Udo Lindenberg Stiftung hier eine Waterbox, samt Bohrloch installieren.

Bei unserem diesjährigen Besuch im Februar, wollen wir die Situation vor Ort analysieren, Wasserproben nehmen und das Projektvolumen berechnen.

Im Video sehen Sie mehr zu den Wasserproblemen in der Gegend rund um Voi, berichtet von Annedore Biberstein und dem ehemaligen Headteacher Philip.

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Die Ausschreibung für den fünften Panikpreis der Udo Lindenberg Stiftung läuft noch bis kommenden April. Wie die Jahre zuvor,  unterstützt die Stiftung damit auch wieder ein Projekt in Kenia.

Das Kuratorium entschied sich, in 2016 der „New White House Academy“ in Voi beim Bau einer Secondary School zu helfen. Sie gibt Kindern in einer schwierigen Region eine Zukunft. Außerdem soll bis 2017 eine Waterbox in der Einrichtung installiert werden, was ggf mit einem Brunnenbau verbunden ist.

Zur Situation vor Ort und Hintergründe zum Projekt finden Sie hier ausführliche Informationen.

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Wenn Sie helfen möchten, spenden Sie bitte unter dem Verwendungszweck „Schule für Voi“ auf das Konto der Udo Lindenberg Stiftung:

IBAN: DE31 6665 0085 0000 0544 45 BIC: PZHSDE66 Sparkasse Pforzheim Calw

Weitere Informationen

Foto: Annedore Biberstein mit Arbeitern auf der Baustelle in Voi

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Wasser gehört in die Hände der Menschen, der Gesellschaft, der Gemeinden. Es darf kein Spekulationsobjekt sein. Wir zeigen den Leuten, wie das geht – auch in der Hoffnung, dass sie das weitergeben. Aber das Thema ist global zu sehen. Denn der Leitsatz „Wasser ist Menschenrecht“ wurde ja auf Druck von Lobbys schon wieder aufgeweicht in: „Zugang zum Wasser ist Menschenrecht“. Deshalb verwenden wir lieber die Formulierung: „Wasser muss bezahlbar und zugänglich sein sein.“ mehr

Rolf Stahlhofen (Water is Right Foundation) im Mannheimer Morgen

Hier das komplette Interview

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