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#Afrika #fightingforhope

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Seit letzter Woche wird auf dem Gelände der „New White House Academy“ nach Wasser gebohrt. Ziel ist es, die Schule ein Stück weit autark zu machen, Kosten zu sparen und rund 400 Schüler, Lehrer und Arbeiter mit sauberem Trinkwasser zu versorgen.

Obwohl die Arbeiter schon nach wenigen Tagen auf Wasser gestossen sind, heißt das noch nicht, dass das Projekt bereits erfolgreich ist. Es wird sich zeigen, ob in tiefen Lagen ausreichend Wasser gefunden wird. Erst wenn das der Fall ist, kann mit den weiteren Maßnahmen begonnen werden.

Gutachter und Arbeiter sind optimistisch, dass in 150 bis 180 Meter Tiefe ausreichend Wasser vorhanden ist. Sollte dies der Fall sein, kann eine 24stündige Phase beginnen, in der probeweise Wasser nach oben gepumpt wird.

Es heißt weiter Daumen drücken. Das Video zeigt den Anfang der Bohrungen am 13. Oktober 2016.

Video: ak © ULS 2016

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Sechs Monate sind vergangen seit unserem letzten Besuch in Voi, Kenia. Im Februar hatten wir uns – im Auftrag von Udo Lindenberg Stiftung und Water is Right Foundation – vor Ort ein Bild über die Wasserversorgung in der Region gemacht, arbeiten wir doch seit inzwischen fast einem Jahr an einer Lösung für die New White House Academy.

Nachdem Chefin Annedore Biberstein Anfang des Jahres noch recht zuversichtlich war, dass die Schule schon bald an das öffentliche Wassernetz angeschlossen wird, hat sich diese Hoffnung inzwischen zerschlagen. Für die Erneuerung der Eisenbahnlinie zwischen Nairobi und Mombasa, wurde Ende 2015 ein Pumphäuschen abgerissen, das der Verteilung in mehrere Regionen diente. Trotz Versprechungen, wurde es bis heute von den chinesischen Bauherren nicht wieder aufgebaut. Für uns hat das Warten damit ein Ende. Bereits im vergangenen Jahr hatte Projektkoordinator Karun Koernig für die Udo Lindenberg Stiftung ein Konzept gemacht, welche mehrere Möglichkeiten vorsieht. Hauptziel dabei immer, New White House Academy so autark als möglich zu machen.

Bisher kommt einmal die Woche ein Tankwagen, der die Schule beliefert. Rund 2000 Euro kostet das im Monat. Ein Betrag, den Annedore Biberstein künftig gern sparen möchte, um das Geld an anderer Stelle einsetzen zu können. Die aktuelle Planungen sehen vor, New White House Academy mit einem eigenen Versorgungssystem auszustatten. Damit künftig keine Kosten mehr für Wasser entstehen, braucht es auf dem Gelände ein eigenes Bohrloch mit Pumpen, einen Brunnen und ein kleines Haus, in dem alles sicher untergebracht wird. Da Annedore Biberstein bereits vor Jahren versucht hatte, das Verteilungssystem in der Schule auszubauen, sind Tanks, Rohre und Schläuche bereits vorhanden. Sie alle werden in das neue System integriert und müssen nicht extra angeschafft werden.

Ziel ist es, die Wasserversorgung von New White House Academy autark zu machen und Kosten von rund € 800 im Monat einzusparen. Startschuss des Projektes ist in der zweiten Oktoberwoche. Gemeinsam mit lokalen Firmen und Handwerker werden Karun Koernig und Arno Köster in Voi zunächst mit den Bohrungen beginnen. Alle Beteiligten sind sich nahezu sicher, dass hier auch Wasser gefunden wird. Zwar gibt es in der Nachbarschaft inzwischen viele Bohrlöcher, was bedeuten könnte, dass erst in entsprechender Tiefe Wasser sprudelt, oder – im schlimmsten Fall – auch gar keins. Doch Annedore Biberstein ist zuversichtlich. Sie setzt darauf, dass New White House Academy näher an den Bergen liegt, als alle Nachbarn, was eine große Chance birgt, auch Wasser zu finden.  In einem zweiten Schritt wird dann ein Verteilersystem mit Ausgabestellen gebaut,  sowie ein Wasseraufbereitungssystem installiert.

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Das Projekt ist jetzt auch auf der Spendenplattform „Musik bewegt“ zu finden. Hier finden Sie weitere Informationen und können uns unterstützen. Jede Spende ist steuerlich absetzbar.

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Das Video zeigt unseren Besuch in New White House Academy im Februar. Darin finden Sie mehr über den Stand der Wasserversorgung, der bis heute unverändert ist. © ak

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Anfang des Jahres war Karun Koernig erstmals wieder in Mombasa. Hier hatte er im Auftrag von „Water is Right Foundation“ und Udo Lindenberg Stiftung 2014 zwei Wasserprojekte koordiniert und umgesetzt. Ein der Anlagen steht im Ausbildungszentrum „St. Joseph House of Hope“, mit dem die Udo Lindenberg Stiftung seit einigen Jahren kooperiert.

Basierend auf einer Filterung mit Hilfe von UV-Licht, produziert sie zwischen 2000 und 3000 Liter pro Tag. Damit werden nicht nur Schüler, Lehrer und Azubis versorgt, sondern auch ein Großteil der umliegenden Community. „St. Joseph House of Hope“ verkauft Trinkwasser deutlich unter Marktüblichen Preisen. Mit den Einkünften kann die monatliche Stromrechnung bezahlt werden.

In den vergangenen Jahren liefen beide Anlagen ohne größere Probleme. Einzig an der Wartung hapert es mitunter. Davon konnte sich Karun Koernig bereits in Ziwa la N´Gombe überzeugen und auch in „St. Joseph House of Hope“ macht er die selben Erfahrungen, wie das Video zeigt.

Video: (ak) © ULS 2016

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Im Januar 2014 hatte die Udo Lindenberg Stiftung, in Kooperation mit „Water is Right Foundation„, zwei Wasserprojekte im Raum Mombasa gestartet. Insgesamt werden seitdem rund 3000 Menschen mit sauberem Trinkwasser versorgt.

Beide hatten aus dem Projeketat zwei Jahre die Betriebs- und Folgekosten der Anlagen bezahlt. Dazu gehören ein Mechaniker, zuständig für Wartung und Ansprechpartner der beiden Stiftungen, die Übernahme der Kosten für Strom, sowie Ersatzteile.

Bisher liefen beide Anlagen ohne größere Probleme.

Im Slumviertel Bombolulu, wird die Primary School „Ziwa la N´Gombe“ die Betriebskosten nicht weiter alleine tragen können. Karun Koernig, operativer Leiter der Projekte, ist erstmals seit zwei Jahren in Mombasa, um einen neuen Mechaniker einzuweisen und sich ein Bild vom Zustand der Anlage zu machen. Bis auf ein paar Kleinigkeiten und einer unerwarteten, aber lösbaren Aufgabe, läuft alles reibungslos. Die Projektverantwortlichen beschließen, die Betriebskosten weitere zwei Jahre lang zu übernehmen.

Im Video: Wartung der Waterbox® und Eindrücke aus „Ziwa la N´Gombe“.

Video: (ak) © ULS 2016

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Bei unserer diesjährigen Kenia-Reise haben wir auch wieder die „New White House Academy“ besucht. Seit einigen Jahren ist die Udo Lindenberg Stiftung der Boarding-School in Voi freundschaftlich verbunden und konnte seitdem bei einigen Bauprojekten helfen.

Immer wieder erzählte uns Gründerin Annedore Biberstein in den vergangenen Jahren von den Wasserproblemen der Schule. Bisher konnte keine günstige Lösung gefunden werden, da alle Versuche, „New White House Academy“ an das Trinkwassernetz anzuschließen, gescheitert sind. Ein eigenes Bohrloch könnte eine autarke Lösung bringen. Doch hierbei gibt es auch einige Risiken zu berücksichtigen.

Um eine mögliche Lösung vor Ort zu finden, haben wir in diesem Jahr zusammen mit Karun Koernig, operativer Leiter unserer Partner der „Water is Right Foundation„, vor Ort recherchiert. Gespräche mit Vertretern der örtlichen Wasserbehörde ergaben Klarheit über die lokale Situation. Eine Pumpstation, die die sogenannte „Mzima-Springs-Leitung“ versorgt, musste wegen dem Bau einer Eisenbahn demontiert und verlegt werden. Bisher wurde sie noch nicht wieder aufgebaut. Davon betroffen sind mehrere Communitys, Schulen, Krankenstationen und andere öffentliche Einrichtungen im Großraum Voi. Auch „New White House Academy“ könnte Wasser aus dieser Leitung beziehen. Annedore Biberstein wurde in Aussicht gestellt, dass dies bis März geschehen soll.

Nach drei Tagen Recherche vor Ort, ergaben sich einige Möglichkeiten „New White House Academy“ zu helfen. Auch die Bohrlochlösung ist noch nicht vom Tisch. Alternativ liegen aber auch Modelle vor, wie weiteren Schulen geholfen werden könnte. Karun Koernig steht vor Ort mit Verbindungsleuten in Kontakt, um regelmäßige Updates in die Planungen mit einzubeziehen und so möglicherweise Vorgänge zu beschleunigen. Aus den vorliegenden Ergebnissen wird zur Zeit ein machbares und nachhaltiges Konzept entwickelt.

Das Video zeigt, dass in „New White House Academy“ bereits alle Voraussetzungen für eine effektive Wasserversorgung gegeben sind. Außerdem zu sehen, die Fortschritte beim Bau der Secondary-School, der durch zahlreiche private Spender und Freunde ermöglicht wurde. Die Bilder stammen aus Februar 2016 und da der Bau so schnell voranschreitet, gibt es hier von Annedore Biberstein den aktuellen Stand.

Video: (ak), © ULS 2016

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