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Posts Tagged ‘Weltraum’

Wegen eines sich nähernden Stücks Weltraumschrott hat die Besatzung der US-Raumfähre «Discovery» das Space Shuttle an der Internationalen Raumstation ISS «umparken» müssen. Am späten Sonntagnachmittag (Ortszeit Cape Canaveral) wurden die Triebwerke gestartet, um die «Discovery» in eine neue Position vor der ISS zu bringen, wie die US-Raumfahrtbehörde Nasa mitteilte. In dieser Position soll die Raumfähre mehrere Stunden bleiben, bis das Stück eines ehemaligen chinesischen Satelliten mit einem Durchmesser von zehn Zentimetern die Raumstation passiert hat. mehr

[via]
schmuckwelten

Seit den 60er Jahren fliegt jede Menge Schrott im All rum. Lange Zeit war das kein Problem, da die Weiten des Weltraums schier unbegrenzt erschienen. Inzwischen wird der Müll aber immer mehr zum Problem für Satelliten und Raumfahrzeuge. Hintergründe dazu finden Sie bei raumfahrer.net.

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Der Astronom Alan Boss von der Carnegie Institution in Washington DC glaubt, dass die Menschheit keine 100.000 Jahre mehr überlebt. Denn intelligentes Leben sei nur ein Phänomen auf Zeit. Boss sucht nach Exoplaneten und glaubt, dass es angesichts deren Maße unvermeidlich ist, dass extraterrestisches Leben existiert. Allerdings, so Boss gegenüber der BBC, seien diese auf dem Entwicklungsstand der Erde vor einigen Milliarden Jahren. mehr

Quelle: heise.de

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Der Astrophysiker Harald Lesch ist neuer Moderator der ZDF-Wissenschaftssendung „Abenteuer Forschung„. Im Interview mit den Stuttgarter Nachrichten erläutert er unter anderem wie Aliens aussehen könnten:

„Das hängt vom genetischen Code ab. Bisher kennen wir nur das Baukastenprinzip hier auf der Erde. Gäbe es nur diesen einen Code, und gelten die Naturgesetze tatsächlich im gesamten Universum, dann ist der Außerirdische auch nur ein Mensch und kocht auch nur mit Wasser.“

Quelle: Stuttgarter Nachrichten Online

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Erneut haben Wissenschaftler einen erdähnlichen Planeten entdeckt. Zu finden ist er im Sternbild Löwe und nach Aussagen eines spanisch-französischen Astronomenteams der bislang kleinste derartige Planet. Den Forschern zur Folge ist der Durchmesser nur 50 Prozent und seine Masse nur fünfmal größer als die der Erde.

Die Entdeckung konnte erstmals mit einer anderen als den bisherigen Methoden gemacht werden.

„Die Forscher haben den Einfluss des Felsplaneten auf einen bereits bekannten, wesentlich größeren Planeten gemessen, der den gleichen Stern umkreist. Die Methode erwies sich als äußerst empfindlich, denn der neu entdeckte Exoplanet mit der Bezeichnung GJ 436c ist der kleinste bekannte Vertreter seiner Art. „Er ist der erste, der anhand des Störeinflusses auf die Bahn eines anderen Planeten nachgewiesen wurde“, sagte Teamleiter Ignasi Ribas von der Universität Barcelona.“

aus: Spiegel Online (mehr)

Im Januar 2006 durften wir – gemeinsam mit und im Auftrag der ESO Garching – die Geschichte eines gerade entdeckten Exoplanetens promoten. Das dazu gehörige News Reel erklärt die Suche nach Exoplaneten, sowie eine der zahlreichen Methoden, die bisher sehr erfolgreich angewendet wurde. Jetzt ist die Wissenschaft nach eigenen Angaben noch einen Schritt weiter. mehr

Quellen: ESO, Reuters, Spiegel-Online, etm

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Newton auf dem Mond

Was wäre, wenn eine Katastrophe das gesamte Wissen der Menschheit vernichten würde ? Wir müssten wohl wieder von vorne anfangen, oder auf den Mond zurückgreifen. Dort soll nämlich schon bald eine Datenbank platziert werden, eine „Arche Noah des Wissens“. Wer überlebt, kann deren Informationen empfangen und nutzen, sie werden ständig zur Erde gefunkt. Vorher muß der letzte Mensch allerdings Materialien zusammensuchen, um eine Antenne zu bauen …

Klingt wie Science Fiction, ist es aber nicht. Wissenschaftler der ESA basteln schon lange an der Vision, für kommende Generationen Wissensspeicher auf dem Mond anzulegen.

Mehr von Florian Rötzer in Telepolis.

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Gestern wurden in den Medien erstmals Merkur-Bilder der Raumsonde „Messenger“ gezeigt. Auf den Aufnahmen ist eine von Einschlagskratern zerklüfftete Oberfläche zu sehen. Mehr als die Hälfte des Planeten ist noch absolutes Neuland für die Forschung. Bisher wurde angenommen, er gleiche dem Mond. Vieles am Merkur scheint jedoch anders zu sein.

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Das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt DLR, fasst die Mission so zusammen:

„Dieser erste Merkurvorbeiflug von Messenger bescherte uns nicht nur eine Goldmine an wertvollen Daten, sondern war auch aus Sicht der Missionskontrolle ein voller Erfolg“, resümiert Professor Sean Solomon von der Carnegie Institution in Washington, der wissenschaftliche Leiter der Mission. „Denn der anvisierte Punkt des Überflugs wurde ganz genau getroffen, so dass sich die Sonde nun auf einer perfekten Bahn um die Sonne befindet und dann der geplante zweite Vorbeiflug im Oktober dieses Jahres erfolgen kann.“

Nach einem dritten Nahvorbeiflug im September 2009 wird MESSENGER dann 2011 fast die gleiche Bahn wie der Merkur um die Sonne beschreiben und schließlich nach insgesamt fast acht Milliarden Flugkilometern in eine Umlaufbahn um den Merkur einschwenken. Die Sonde wurde vom Applied Physics Laboratory der Johns-Hopkins-Universität (US-Bundesstaat Maryland) gebaut, wo auch die Missionskontrolle und der Großteil der Datenauswertung erfolgen.

Wegen seiner Nähe zur Sonne und ihrer großen Anziehungskraft ist der Merkur für Raumschiffe extrem schwer zu erreichen. So musste auch MESSENGER seit dem Start am 3. August 2004 zunächst auf einer komplexen, spiralförmigen Flugbahn über dreieinhalb Milliarden Kilometer im inneren Sonnensystem zurücklegen, ehe die erste Begegnung mit dem kleinsten der acht Planeten möglich war. Eine zusätzliche Herausforderung stellt der Schutz der empfindlichen Instrumente und Komponenten des Satellitensystems vor der großen Wärmestrahlung in fünfzig bis sechzig Millionen Kilometern Entfernung zur Sonne dar.“

Hier gibt es die ganze Pressemitteilung.
Die Messenger-Mission können Sie hier verfolgen.
Foto: DLR

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