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Posts Tagged ‘Wissenschaft’

Die Spiegel Online Autorin Hanna Pilarczyk hat ein Buch über die digitale Generation und den Schutz der Privatsphäre geschrieben. Darin auch die These, dass für Datenschutz im Internet jeder selbst verantwortlich ist. Auszüge finden Sie drüben.

Gleichzeitig gibt es aber auch Privatsphäre innerhalb von Öffentlichkeit. Das klingt kompliziert, wird aber von uns täglich gelebt. Ein Beispiel dafür ist das Gespräch im Restaurant. Auch wenn wir uns für einen öffentlichen Ort als Treffpunkt entschieden haben, erwarten wir, dass wir uns ungestört mit unserer Begleitung unterhalten können und weder die Tischnachbarn noch die Bedienung sich einschalten.

Denselben Anspruch müssen wir auch hinsichtlich der neuen Medien erheben können, fordert Helen Nissenbaum. Die New Yorker Kultur-und Kommunikationswissenschaftlerin hat mit ihrem Buch „Privacy in Context“ eine der interessantesten Analysen zu Überwachung und Datenschutz geschrieben. Sie ist der Überzeugung, dass es nicht sinnvoll ist, Privatsphäre und Öffentlichkeit theoretisch zu definieren. Die Bedeutung beider Konzepte würde sich vielmehr erst aus dem jeweiligen sozialen Zusammenhang erschließen, in dem Informationen fließen.

So sind wir froh, wenn unser Arzt Einblick in unsere detaillierte Krankenakte hat und auf dieser Grundlage eine Diagnose erstellen kann. Dieselben Informationen frei verfügbar im Internet wären hingegen ein Alptraum. Genauso macht es uns nichts aus, wenn jemand in der Schlange im Coffeeshop sieht, wie wir einen Soja Chai Latte kaufen. Würde sich dieser jemand aber unsere Bestellung notieren und sie mit denen der vergangenen Tage vergleichen, wären wir empört.“ mehr

Quelle: SPIEGEL ONLINE. Grafik: Heyne Verlag

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Ein Wunsch vieler Sportfans, die auf das Radio angewiesen sind: Es müsste ein Tool geben, mit dem man wahlweise Zuschauer oder Kommentar lauter drehen kann. Beim Digitalradio geht das jetzt, dank einer neuen Fraunhofer-Entwicklung. Im Deutschlandfunk lief dazu gestern ein sehr interessanter Beitrag:

Tennis in Wimbledon, die BBC überträgt das Match live über Digtalradio und Internet – in Stereo. Kaum zu verstehen, was die Reporterin im Jubel der Zuschauer sagt.

So geht’s auch. Per Knopfdruck kann der Zuhörer sich den Kommentar oder die Stimmung im Stadion lauter oder leiser einstellen.

Die BBC probierte kürzlich beim Grand-Slam-Tunier diese neue Audiotechnik der MP3-Erfinder am Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen in Erlangen aus. Mit positivem Feedback. Gehörgeschädigte stellten sich die Reporterin lauter, bekamen so mehr mit vom Spielgeschehen. Während Fans, die nicht im Stadion sein konnten, die Atmosphäre, die Stimmung in voller Lautstärke auf sich wirken ließen. mehr

Quelle: Deutschlandfunk. Auf der Website gibt es den Beitrag auch zum Anhören. 
Banner:(c)dradio.de

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Wächst die Photovoltaik zu schnell ? Zumindest sagt das der Sachverständigenrat für Umweltfragen. Wenn die Entwicklung so weitergehe, drohe „Wildwuchs“ und der Abbau von 130000 Arbeitsplätzen, heisst es. Hintergründe gibt es drüben bei tagesschau.de

Quelle: SRU, tagesschau.de. Foto: Solaranlage in Eritrea [via]

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Die Wissenschaftler erhoffen sich zu verstehen, was Dunkel Materie ist. In ein paar Jahren soll sie in deren Beschleuniger erzeugt werden:

Es wäre ein großer Schritt zum Verständnis des Universums“

Prof. Bernhard Spaan, Physiker der TU Dortmund bei DerWesten.de.  Mehr drüben.

Foto: dpa
[via]

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Ab morgen gibt es Solaranlagen bei Tschibo. Ob der geneigte Verbraucher davon einen Mehrwert hat,  ist unklar.  So richtig mit Fakten wirft der Kaffeeröster nämlich nicht um sich. mehr

Quelle: Alexander Klement, n-tv.de

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Für Nachtmenschen schon lange eine Bereicherung – die Wissenschafts-Formate im ZDF. Bei spannenden Erstaustrahlungen darf man aber trotzdem fragen, warum so spät ?

Am 2. Dezember gibt es die nächste interessante dreiteilige Wissenschaftsreihe:

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) produzierte das ZDF die dreiteilige Wissenschaftsreihe „Inside Science – Wissenschaft live“. Karsten Schwanke, der für das ZDF auch „Abenteuer Wissen“ moderiert, begleitet darin die Projekte junger Wissenschaftler, die sich mit Zukunftsfragen der Menschheit beschäftigen. Dabei filmen sich die Wissenschaftler bei ihrer Forschungsarbeit selbst und geben so authentische Einblicke in ihren Alltag. Entwickelt wurde die Reihe von den renommierten Wissenschaftsjournalisten Gisela Graichen und Peter Prestel. mehr

Quelle: DWDL.de

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Die Autofahrer werden in Zukunft nicht nur flüssigen, sondern auch elektrischen „Kraftstoff“ tanken, die Fahrzeugindustrie wird einige Bauteile für Pkws bald nicht mehr herstellen – dafür kommen neue hinzu – die Energiekonzerne benötigen andere Geschäftsmodelle und Tarifstrukturen für die Stromversorgung der Autos. An Lösungen für diese und viele weitere Aspekte der Elektromobilität arbeiten Fraunhofer-Wissenschaftler. Das Neue ist: Fraunhofer bietet das Know-how für die gesamte Prozesskette der künftigen Elektromobilität.

„Wir können alle Wertschöpfungsstufen der Elektromobilität auf- einander abgestimmt entwickeln. Die Institute bringen ihre Kompetenzen ein und stellen sich den zentralen Fragen: Wie wird die Energie erzeugt, transportiert, verteilt, ins Auto gebracht und dort möglichst effektiv eingesetzt? Welche Materialien sind für den Leichtbau oder Batterien notwendig? Wie funktionieren Schnittstellen zwischen Stromnetz und Fahrzeug und – ganz wichtig – wie wird der Verbrauch abgerechnet?“, erklärt Professor Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft. Ziel der Wissenschaftler ist es, mit vereinten Kräften in zwei Jahren grundlegende Bausteine für die Elektromobilität zu entwickeln. mehr

Quelle: sonnenseite.com

Links:

Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF 2009

Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB 2009

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